Spam-Ranking: Die neun häufigsten Spam-Arten - DER SPIEGEL
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Spam-Ranking Die neun häufigsten Spam-Arten

Deutlich mehr als 80 Prozent aller weltweit verschickten E-Mails sind reiner Müll. Lästiger Werbe-Trash, betrügerische Angebote, virtuelle Tretminen - Spam eben. Vom Nigeria-Scam bis zur Phishing-Falle: Wir haben uns angesehen, was da im Postfach lauert - und wie es funktioniert.
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Spam: Mehr als hundert Milliarden E-Mails mit Werbebotschaften verschicken Kriminelle nach Expertenschätzungen täglich an Unbekannte. Der Firewall-Anbieter Barracuda  erstellt täglich eine Top Ten der Spam-Arten auf Basis der Protokolle der in gut 80 Staaten eingesetzten Barracuda-Filter. Nummer zehn waren Ende Mai 2011 ...

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Platz 1: Am häufigsten fangen die Filter in Barracuda-Servern und Software-Firewalls derzeit Spam-Nachrichten ab, die Medikamente zu Tiefpreisen bewerben. Meist wird Web-Viagra angeboten - das Bundeskriminalamt warnt vor Gesundheitsrisiken bei solchen Angeboten.

Foto: HO/ AFP
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Platz 2: Neue Spam-Maschen, die in keine der etablierten Kategorien fallen. Darunter fallen Angebot für Espressomaschinen aus China, Druckereien aus Hongkong und Warnungen von Anwälten, die gegen einen kleinen Obolus auf eine Anzeige verzichten

Foto: Gene J. Puskar/ AP
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Platz 3: Werbung für billige Produktfälschungen - im Spam-Jargon gern "Replica Watches" genannt.

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Platz 4: Werbung für illegale Inhalte, zum Beispiel Porno-Seiten mit manchmal auch gesetzwidrigen Inhalten.

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Platz 5: Werbung für Weiterbildungsangebote - oder eher für Titel, die obskure Einrichtungen gegen Zahlung verleihen

Foto: Armin Weigel/ picture alliance / dpa
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Platz 6: Geld verdienen. Spam-Nachrichten, die mit Angeboten werben, bei denen man ohne große Mühe viel Geld abzweigen kann, zum Beispiel, indem man die Millionen eines nigerianischen Ministers auf seinem Konto parkt. Vorher muss man aber die Überweisungsgebühren bezahlen.

Foto: ddp
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Platz 7: Die neusten Programme von Microsoft und Co. für ein paar Dollar? Das gibt's nur in Spam-E-Mails.

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Platz 8: Phishing-Mails. Diese Nachrichten beinhalten oft Logos von Banken oder Online-Auktionshäusern wie Ebay. Angeblich muss man seine Log-in-Daten ändern - die Seite, auf der man das laut E-Mail zu tun hat, greift aber lediglich die eingegebenen Passworte ab und leitet sie an Betrüger weiter.

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Platz 9: Online-Lotterien und andere Formen nicht-regulierten Glücksspiels

Foto: JOEL SAGET/ AFP
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