Spanien: Ein Dorf voller Freiwilliger - DER SPIEGEL
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Spanien Ein Dorf voller Freiwilliger

Auf den ersten Blick ist Higuera de la Serena ein Dorf wie viele in Spanien: Die Schulden sind hoch, in der Vergangenheit wurde Geld, das eigentlich gar nicht vorhanden war, in letztlich nutzlose Bauprojekte gesteckt. Doch die Einwohner zeigen, was mit dem Wort Gemeinsinn gemeint ist.
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Juan de Dios im Einsatz: Er ist Bewohner des Dorfes Higuera de la Serena und gibt hier als solcher ein typisches Bild ab. Die Menschen packen hier selbst an.

Foto: Angelika Stucke
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Am Sonntagmorgen herrscht reges Treiben im Dorf. Die Menschen versammeln sich, klären, wer was macht, dann geht es los.

Foto: Angelika Stucke
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Ein Beispiel für die Verschwendung der Vergangenheit: Fast zwei Millionen Euro hat der Bau des Altenheims im Laufe der Jahre verschlungen, nun darf es wegen gravierender Baufehler nicht eröffnet werden.

Foto: Angelika Stucke
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Bürgermeister Manuel Garcia mit Freiwilligen: Wir haben Schulden, die sind fast so hoch wie unser Jahresetat", sagt er.

Foto: Angelika Stucke
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Selbst Kinder helfen mit, die Freiwilligen sehen sich auch als Vorbilder. Ein nachhaltiger Effekt ist tatsächlich von Nöten: Die Schulden werden das Dorf noch lange belasten.

Foto: Angelika Stucke
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Higuera de la Serena liegt im Südwesten Spaniens. Durch das Engagement ist wieder Zuversicht eingekehrt, trotz des Schuldenberges. "Irgendwie werden wir das auch schaffen", sagt Manuel Garcia.

Foto: Angelika Stucke
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?