Spanische Armada: Die misslungene Invasion - DER SPIEGEL
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Spanische Armada Die misslungene Invasion

Die Reformation hat Europa gespalten. 1588 sendet Philipp II. von Spanien eine gewaltige Invasionsflotte gegen die ketzerischen Protestanten Englands. Das gewagte Unternehmen endet mit einer Katastrophe und war der Anfang vom Ende eines Weltreichs.
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Schlacht um England im Jahr 1588: 130 Schiffe mit mehr als 2400 Kanonen, etwa 19.000 überwiegend mit Gewehren bewaffnete Soldaten sowie gut 7000 Seeleute zogen gen England...

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... Die Lage ist prekär, denn in England sind nur wenige ausgebildete Soldaten bereit zum Landkampf. Aber die Engländer haben die besten Kriegsschiffe ihrer Zeit. Die Galeonen sind schnell, wendig und feuerstark. Ihre komplexe Takelung ermöglicht rasche Manöver, der Rumpf ist schlank, ihre Hauptwaffe sind Kanonen.

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Von Beginn an kämpft die Armada mit ungünstigen Winden – sie kommt kaum voran. In den Fässern wird das Wasser faul. Fisch und Fleisch sind ungenießbar. Unter den Männern verbreitet sich die Ruhr.

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Besiegt: Don Pedro de Valdes, Admiral des Spanischen Flagschiffs Nuestra Senora del Rosario, ergibt sich und reicht sein Schwert Sir Francis Drake.

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