Francos Spanien Das Grauen des Krieges
Gerettet: Zwei Milizionäre haben einen Kameraden befreit, der von Francos Falangisten gefangen worden war. Es lässt sich nur erahnen, was diese Augen schon zu sehen bekommen haben.
Im Schützengraben: Republikanische Milizionäre eröffnen bei der Verteidigung Madrids das Feuer auf angreifende Falangisten.
Abgeschossen: Schaulustige begutachten das Wrack eines abgeschossenen Flugzeugs. Das Andreaskreuz am abgerissenen Seitenruder weist es als Maschine der francistischen Putschisten aus.
Beutegut: Ein republikanischer Milizionär birgt ein Maschinengewehr aus dem Wrack eines abgeschossen deutschen Flugzeugs.
Blindgänger: Eine verbeulte, aber nicht explodierte Fliegerbombe liegt in einem zerstörten Madrider Wohnhaus.
Kleine Opfer: Diese Kinder wurden bei der Belagerung Madrids Opfer eines Luftangriffs der faschistischen Republikgegner. Ihre Namen sind nicht bekannt.
Kriegsgefangener: Triumphierend führen Republikaner einen gefangenen Soldaten der Franco-Truppen ab. Wer er war und was aus ihm wurde, ist unbekannt.
Gefechtspause: Republikanische Verteidiger Madrids lesen in einer Gefechtspause Zeitung.
Schwerter gegen Flugzeuge: Mit Schwertern und Pistolen bewaffnete Madrileninnen feuern vor einer Kaserne ihre Kameraden an.
Mittagspause im Krieg: Zwei Kämpfer der Guardia Civil stärken sich in einer Gefechtspause. Mit ihren meist veralteten Waffen konnten sich die Verteidiger Madrids kaum gegen die ständigen Luftangriffe schützen.
Kriegsgefangener: Der deutsche Kampfpilot Hans Seiter kämpfte während des spanischen Bürgerkriegs im Fliegerkorps "Legion Condor" für General Franco. Nach seiner Gefangennahme sitzt er einbandagiert mit einer Zeitung im Arm in einem Madrider Krankenhaus.
Leere Fenster: Ein Mann steht in den Ruinen eines Hauses während der Belagerung Madrids im spanischen Bürgerkrieg. Wer er war und ob er hier gewohnt oder in den Trümmern nach Verwertbarem gesucht hat, ist unbekannt.
Zerstörtes Haus: Ein Wohnhaus in der Straße Benito Gutiérrez in Madrid während des spanischen Bürgerkriegs. Die Kämpfe hinterließen in der Stadt starke Zerstörungen.
Die Augen offen halten: Ein Plakat in der Madrider Innenstadt mahnt zu Wachsamkeit und Alarmbereitschaft. Darunter klebt ein Pfeil, der den Weg zum nächsten Schutzraum weist. Luftangriffe waren im Spanischen Bürgerkrieg an der Tagesordnung.
Schutt und Asche: Menschen sitzen mit den Resten ihres Besitzes zwischen den Trümmern von dem, was einmal ein Wohnviertel gewesen war. Die Bewohner Madrids lebten in ständiger Angst vor den Luftangriffen der Streitkräfte General Francos.
Bewaffnete Bürger: Die Verteidiger der spanischen Hauptstadt rekrutierten sich vielfach aus einfachen Bürgern. Jeder hatte dabei seine eigenen Gründe, zur Waffe zu greifen - diese Frau trat auf der Suche nach ihrem Sohn der Miliz bei.
Der letzte Vorhang: die Reste der zerstörten Madrider Oper.
Straßenszene: Eine Menschenansammlung vor einer Kaserne in der Luisa-Fernanda-Straße in Madrid. Warum die Madrilenen hier gerade zusammenlaufen, ist nicht überliefert - mit einem Internetprojekt will das spanische Kulturministerium versuchen, solche offenen Fragen zu klären.
Leben auf der Straße: Ein Mitglied der Miliz bei der Morgentoilette auf der Straße - die Bedingungen, unter denen die Republikaner das belagerte Madrid verteidigen mussten, waren schwierig bis katastrophal.
Kampfgeist: Madrilenische Frauen geben sich während einer Evakuierung kämpferisch.
Flucht per Esel: Eine Bauernfamilie bei ihrer Evakuierung aus einem von Luftangriffen gefährdetem Gebiet.
Nach den Bomben: Überlebende mit den Resten ihrer Wohnungseinrichtung nach einem Luftangriff.
Vorrücken: Milizionäre und Angehörige der Guardia Civil rücken bewaffnet in ein Wohngebiet in Madrid vor. Ihre Waffen sind veraltet, ihre Uniformen teils vollständig.
Kriegskinder: Ein Mädchen, das während einer Bombardierung Madrids verletzt wurde, starrt mit leeren Augen in die Kamera.
Flucht unter die Erde: Ein kleines Mädchen und eine alte Frau suchen Schutz in einer unterirdischen U-Bahn-Haltestelle. Das Plakat hinter ihnen ruft zur Verteidigung Madrids auf.
Angst in den Augen: Ein bei Bombenangriffen verletztes Kind wird von seiner Mutter in einem Madrider Krankenhaus gepflegt.
Schutzraum: Kleine Flüchtlinge haben in einer U-Bahn-Haltestelle Unterschlupf gefunden. Während der Luftangriffe gab es nur wenige sichere Orte in Madrid.
Waffenpflege: Ein Angehöriger der Miliz überprüft in einem Schützengraben seinen Karabiner.
Verwundet an Leib und Seele: Ein Bombenopfer im Krankenhaus - die Angst steht ihr noch immer ins Gesicht geschrieben.
Prominentes Opfer: Der verwundete Schriftsteller José Suárez Carreño wird im Krankenhaus von einer Delegation des Roten Kreuzes besucht.
Marschkolonne: Kolonnen republikanischer Kämpfer paradieren bei einem Frontbesuch des Präsidenten der Republik.