SPD-Geschichte Partei ohne Bilder und Träume
Feel good SPD: Streichhölzer, Feuerzeuge, Kugelschreiber und Erfrischungstücher mit SPD-Logo liegen im Wahlkampf 2005 auf einem Tablett in Berlin. Die SPD hat bereits eine lange und bewegte Geschichte hinter sich.
Karl Marx: Zusammen mit Friedrich Engels schrieb der Philosoph das "Manifest der Kommunistischen Partei". Die Anfangszeiten der SPD liegen noch in der Arbeiterbewegung, mittlerweile hat sie sich programmatisch weit davon entfernt.
SPD-Chef Kurt Beck: Der SPD-Parteichef Kurt Beck (r.) und Vizekanzler Franz Müntefering unterhalten sich während der SPD-Programmkonferenz im Willy-Brandt-Haus in Berlin. SPD-Chef Kurt Beck war in schweres Fahrwasser geraten, schlechte Umfragen und eine miese Presse machten ihm in der Hauptstadt das Leben schwer. Dann sorgte eine verpatzte Rede bei der "Spargelfahrt" des konservativen Seeheimer
Kreises auf dem Wannsee für neuen Ärger. Die Genossen bejubelten am 08. Mai 2007 an Bord der "MS La Paloma" nicht ihren neuen Vorsitzenden, der am 14. Mai 2007 exakt ein Jahr im Amt war, sondern den alten - Vizekanzler Franz Müntefering.
Führungstrio : Nach seiner Rede auf dem SPD-Parteitag in Berlin wird der Vorsitzende der SPD, Willy Brandt, von Bundeskanzler Helmut Schmidt und dem SPD-Fraktionsvorsitzenden Herbert Wehner beglückwünscht.
Schröders Wahlsieg: Bundeskanzler Gerhard Schröder in Siegerpose nach den ersten Hochrechnungen der Bundestagswahl im September 2005.
SPD-Krisensitzung: Mikrofone werfen am Rande der Krisensitzung der Hamburger SPD ihre Schatten an eine Wand mit dem Logo der Partei. Nach einem Abstimmungsdebakel ist im Streit um die Spitzenkandidatur für die Bürgerschaftswahl 2008 noch keine Lösung in Sicht.
SPD-Wahlkampfbüro: Mitarbeiter der "Kampa", dem Wahlkampfbüro der SPD, entwickeln im Willy Brandt Haus in Berlin Strategien für den Wahlkampf 2005.
Bahr und Brandt bei Breschnew: Im September 1971 reist Willy Brandt gemeinsam mit Egon Bahr in die Sowjetunion. Die Gespräche mit Leonid Breschnew auf der Krim markierten einen weiteren Schritt in der Ausgestaltung der bilateralen Beziehungen ein Jahr nach Unterzeichnung des Moskauer Vertrags.
Abrüstungsdebatte: Der SPD-Abrüstungsexperte Egon Bahr (l.), Karsten Voigt (M.), damaliger Obmann der SPD im außenpolitischen Ausschuss des Bundestags, und SED-Politbüromitglied Hermann Axen debattierten am 21. Oktober 1986 in Bonn über Abrüstungsfragen.
Hans Jochen Vogel: SPD Abschlusskundgebung Gruga Halle Essen, Wahlkampf 1983, Hans-Jochen Vogel
SPD Vorstand 1983: Abschlusskundgebung des SPD Wahlkapmfes 1983 mit Johannes Rau, Willy Brandt und Hans-Jochen Vogel
Helmut Schmidt: Abschlusskundgebung SPD Wahlkampf 1983 - Helmut Schmidt am Rednerpult.
Johannes Rau: SPD Schlusskundgebung 1983, Johannes Rau
Willy Brandt: SPD Abschlusskundgebung Wahlkampf 1983, Willy Brandt
Helmut Schmidt: SPD im Wahlkampf 1983. Helmut Schmidt auf der Schlusskundgebung.
Helmut Schmidt 1983: Helmut Schmidt (SPD) am Rednerpult in der Gruga Halle Essen 1983 bei der Abschlusskundgebung zum Bundestagswahlkampf 1983.
Willy-Brandt Straße 1, Bundeskanzleramt: Umbennung der Moltkestraße in Berlin in Willy-Brandt-Straße. Hausnummer 1 ist das Bundeskanzleramt.
Bühne im SPD-Wahlkampf 1983: Blick auf die Bühne bei der SPD-Abschlusskundgebung im Wahlkampf 1983 kurz vor Eintreffen des Vorstandes der SPD. Kanzlerkandidat im Frühjahr '83 war Hans-Jochen Vogel.
Helmut Schmidt im Wahlkampf: Helmut Schmidt bei der Abschlusskundgebung des SPD-Bundestagswahlkampfes 1983. Helmut Kohl war seit einem halben Jahr Bundeskanzler. der Kanzlerkandidat für die SPD 1983 war Hans-Jochen Vogel.
Instrumentalisierung der Kriegervereine im Kampf gegen die Sozialdemokratie : Die Kriegervereine bildeten eine bedeutende Massenbasis der deutschen Großmachtpolitik und ihres Militarismus. Wichtigstes Druckmittel von Regierung und Behörden war der Wunsch der Vereine nach einer repräsentativen Vereinsfahne mit militärischen Emblemen ("Eisernes Kreuz") und preußischen Farben und Hoheitszeichen (preußisch schwarz-weiß und preußischer Adler). Als Gegenleistung mussten die Vereine Bekenntnisse der Liebe und Treue zu Kaiser und Reich in die Satzung aufnehmen, auf politische Diskussionen verzichten und "staatsfeindliche Elemente", also zumeist Sozialdemokraten, ausschließen.
Der abgebildete kaiserliche Fahnennagel wurde 1899 der Kampfgenossenschaft Kabelhorst (Ostholstein) zum 25jährigen Jubiläum überreicht. Vor dem Festakt wurde aber die Loyalität des Vereins vom Innenministerium überprüft. Erst als der zuständige Amtmann in Lensahn die "volle Hingabe des Vereins an die großen patriotischen Aufgaben" bestätigte, wurde der Fahnennagel überreicht.
Schon 1891 war der Verein zur Satzungsänderung aufgefordert worden: "Pflege, Bethätigung und Stärkung der Liebe und Treue für Kaiser und Reich" müssten in die Satzung aufgenommen werden, "bei den Verhandlungen des Vereins muss jede Erörterung politischer und religiöser Angelegenheiten, sowie über militärische Einrichtungen, Anordnungen und Befehle ausgeschlossen sein" und "Mitglieder, die nicht kaisertreu sind", müssten ausgeschlossen werden. Der Verein meldete Vollzug: im neuen Statut von 1891 wurde die Formulierung "Stärkung der Liebe zu Kaiser und Reich" aufgenommen.
SPIEGEL-Titel 41/1998: "Wagnis Rot-Grün: Die neue Republik"