SPD-Parteitag: "Wir wollen gewinnen" - DER SPIEGEL
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SPD-Parteitag "Wir wollen gewinnen"

Die Botschaft von SPD-Spitzenmann Steinmeier ist klar: "Ich will gewinnen", betonte er zu Beginn des Parteitags in Berlin. Trotz des Umfragendebakels will die Partei ihren Kurs nicht korrigieren - und schon gar nicht ihren Kanzlerkandidaten in Frage stellen, versicherte Franz Müntefering.
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Die SPD steckt in der Krise, die Umfragewerte sind im Keller - doch Kanzlerkandidat Steinmeier hat den Bundestagswahlkampf noch nicht aufgegeben: "Das Ding ist offen. Wir werden es offenhalten und am Ende gewinnen", erklärte er beim SPD-Parteitag in Berlin.

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Auch SPD-Chef Müntefering - hier mit Lebensgefährtin Michelle Schumann - machte den Genossen Mut: Man müsse jetzt "kühles Blut" bewahren. Vor dem Parteitag präsentierte er sich erstmals mit seiner 29-jährigen Freundin. Münteferings Kommentar: "Erstens: Es gibt sie. Zweitens: Sie ist hier. Drittens: Wir mögen uns. Mehr kann man dazu nicht sagen."

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Steinmeier rief den Genossen beim Parteitag zu: "Deutschland braucht eine starke Sozialdemokratie und einen sozialdemokratischen Bundeskanzler. Gemeinsam schaffen wir das. Wir wollen und wir werden gewinnen."

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Steinmeier räumte ein, dass sich seine Partei in den vergangenen Monaten "vielleicht zu sehr auf das Krisenmanagement konzentriert" und "Richtungsfragen nicht genügend eindeutig benannt" habe.

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SPD-Chef Müntefering sagte, die SPD lasse sich nun "nicht aus der Kurve tragen", auch wenn manche meinten, die SPD sei "im Staub oder auf den Knien".

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