SPIEGEL-Edition Die Titel
Eine junge Frau, soeben von ihrer Hochzeitsreise zurückgekehrt, sitzt mit ihrer Familie bei Tisch. Plötzlich steht sie auf, geht ins Bad, knöpft ihre Bluse auf und schießt sich mitten ins Herz...
"Mein Herz so weiß" ist ein raffiniert inszeniertes Spiel mit literarischen Zitaten, stilistischen Mitteln und Sprache - ein rätselhafter, meisterlich komponierter Roman über Liebe und Verrat, Ehe, Treue und eine tödliche Wahrheit.
Erscheint im August 2006
Zur Zeit des Westfälischen Friedens treffen sich 1647 die deutschen Barockdichter in Telgte bei Münster, um über ihre Arbeiten zu diskutieren.
In diesem Bericht eines fiktiven Autorentreffens beschwört Günter Grass die alle Zeiten überdauernde Kraft der Literatur und stattet zugleich der Gruppe 47 und ihrem Gründer Hans Werner Richter, dem dieses Buch gewidmet ist, seinen Dank ab.
Erscheint im August 2006
Wallenstein und seine Zeit den Dreißigjährigen Krieg porträtiert Golo Mann in all seinen Facetten und lässt das 17. Jahrhundert mit den Mitteln der literarischen Erzählweise auferstehen. "Der Autor bringt die Geschichte selbst zum Sprechen..." Sebastian Haffner.
Von der Kritik bei ihrem Erscheinen 1971 als Meisterwerk der Geschichtsschreibung gewürdigt, erzählt seine Biografie, gegründet auf zahllose, gut dokumentierte Fakten, Wallensteins Leben wie einen spannenden historischen Roman.
Erscheint im August 2006
Wolfgang Büscher ist zu Fuß von Berlin nach Moskau gewandert. Drei Monate lang. Im Hochsommer hat er die Oder überquert, an der russischen Grenze die Herbststürme erlebt und vor Moskau den ersten Schnee. Büscher erkundet Menschen, Orte und Geschichte, teils entlang Napoleons Weg und an dem der Heeresgruppe Mitte.
"Reiseerfahrungen, die zum Besten gehören, was in den letzten Jahren in deutscher Sprache erschienen ist."
DER SPIEGEL
Erscheint im August 2006
Im gerade geeinten Europa kreuzen sich 1989 durch eine Spionage-Geschichte die Schicksale dreier Männer: Felix Hoffman, niederländischer Botschafter in Prag, der seinen leiblichen und metaphysischen Hunger mit Essen und Spinoza stillt, Freddy Mancini, Zeuge einer Entführung, und John Marks, amerikanischer Ostblockspezialist.
ungeheuer komisch
DER SPIEGEL
Erscheint im September 2006
Tarbox heißt das Städtchen an der amerikanischen Ostküste, in dem Tennis, Segeln, Dinner- und Cocktailparties die Kulisse wohlstandsbürgerlichen Lebens sind.
Unter der urbanen Idylle finden sich zehn Ehepaare zu einem promiskuitiven Reigen zusammen, in dem nach unausgesprochenen Regeln ein Kult des Sexuellen zelebriert wird.
Mit der prickelnden Note der Indiskretion ist dies zugleich eine ernste Auseinandersetzung mit den Wertbegriffen unserer Zeit.
Erscheint im September 2006
In seiner 27-jährigen Gefangenschaft wurde er zum Mythos des Schwarzen Afrika. Während dieser Zeit begann Nelson Mandela, Führer des südafrikanischen ANC, mit der Arbeit an seiner Autobiografie. Vollendet nach seiner Entlassung 1990, beeindrucken diese Lebenserinnerungen durch ihre Kraft und literarische Eleganz.
Sein langer Weg zur persönlichen Freiheit symbolisiert zugleich den langen Weg der schwarzen Bevölkerung Südafrikas in die politische Freiheit.
Erscheint im September 2006
Persönliche Erlebnisse und historische Fakten vereinen sich in den Kindheitserinnerungen von Marion Gräfin Dönhoff zu einem ihrer schönsten Bücher.
Unsentimental und ohne peinliche Verklärung beschreibt sie den Kosmos eines großen Adelssitzes inmitten der ostpreußischen Landschaft, in der ihre Familie seit Jahrhunderten zu Hause war. Dabei beschwört sie ihre Heimat als etwas in der Erinnerung Haftendes, in der Realität aber unwiederbringlich Verlorenes.
Erscheint im September 2006
Sommer 1935, im Landhaus der Familie Tallis: Die 13-jährige Briony, ein talentiertes junges Mädchen, plant zur Ankunft des Bruders ein Theaterstück, an dem die ganze Familie mitwirken soll. Als ihre Kusine überfallen wird, lenkt sie den Verdacht auf Robbie, einen Freund der Familie, der in ihre ältere Schwester verliebt ist. Obwohl sie sich eingesteht, keine Beweise zu haben, bleibt sie bei ihrer Anschuldigung und verändert damit für immer das Leben dreier Menschen.
Erscheint im Oktober 2006
Klaus Uhltzsch, der Held dieses 1995 veröffentlichten Romans, berichtet über Kindheit und Jugend in Ostberlin und über seinen Beitrag zum Fall der Mauer. Komisch, frech und mit beißender Ironie schildert Thomas Brussig die spießigen und kleinbürgerlichen Seiten des real-existierenden Sozialismus und seine ganz eigene Sicht auf die zu Ende gehende DDR.
"Ich empfehle es Ihnen das Buch es ist ein herzerfrischendes Gelächter."
Wolf Biermann im SPIEGEL
Erscheint im Oktober 2006
Samuel P. Huntingtons These vom Kampf der Kulturen" ist längst zum festen Begriff in der Debatte um die neue Weltordnung geworden. Danach beruhen die zukünftigen Fronten nicht mehr auf politischen, ideologischen oder ökonomischen Gegensätzen, sondern verlaufen zwischen den Weltkulturen.
"Betrachtet man die gegenwärtigen Konflikte, drängt sich Huntingtons Erklärung geradezu auf ... Eine faszinierende Lektüre." FAZ
Erscheint im Oktober 2006
Der Neuropsychologe Oliver Sacks erzählt zwanzig Geschichten von Menschen, die aus der Normalität gefallen sind. Eine winzige Hirnverletzung, ein kleiner Tumult in der zerebralen Chemie und wir geraten in eine andere Welt.
Sacks beschreibt mit Menschlichkeit und Wärme, dass die Realität fragwürdiger und verrückter sein kann als jede Fiktion.
Erscheint im Oktober 2006
Saul Bellow erzählt in seinem 1965 erstmals in deutscher Übersetzung erschienenen großen Roman die Geschichte des amerikanischen Universitätsprofessors Herzog, der in der Mitte seines Lebens für sich Bilanz zu ziehen sucht.
In der Verknüpfung von Briefen und Romanhandlung entwickelt sich eine faszinierende Auseinandersetzung mit der eigenen Geschichte und den geistigen Strömungen der Zeit.
Erscheint im November 2006
Ein südafrikanischer Literaturprofessor fällt wegen einer Affäre mit einer Studentin in Ungnade, zieht sich auf die Farm seiner Tochter zurück und erlebt dort einen Alptraum der Gewalt.
"Die fortwirkende Erbschaft von Hass und Rachsucht, die das formelle Ende der Apartheid noch lange überdauern wird, beschwört Coetzee in lakonischer Sprache und mit der Bannkraft von Weltliteratur."
DER SPIEGEL
Erscheint im November 2006
Willy Brandt hat wie nur wenige das politische und geistige Klima Deutschlands geprägt.
In seiner 1989 erstmals veröffentlichten Autobiografie schildert er nicht nur die Stationen seines Lebens, sondern zeichnet in der Darstellung seiner politischen Leitmotive auch die bewegte Geschichte des 20. Jahrhunderts nach. 1971 wurde ihm für seine Ostpolitik, für viele bis heute symbolisiert im Kniefall von Warschau, der Friedensnobelpreis verliehen.
Erscheint im November 2006
Eine kurze Geschichte der Zeit bietet kosmologische Rätsel des Weltalls aus erster Hand von einem der bedeutendsten Wissenschaftler unserer Zeit. Stephen Hawkings verblüffend klarer Stil und sein unakademischer Esprit tragen dazu bei, die Suche der Quantenphysiker nach der Weltformel allgemeinverständlich zu erörtern.
"Eine rasante Geisterbahnfahrt durch das Labyrinth kosmologischer Denkmodelle."
DER SPIEGEL
Erscheint im November 2006
Im Jahre 1998, als die Clinton-Affäre Amerika in eine Ekstase der Scheinheiligkeit versetzt, wird in einem Provinzstädtchen in Neu-England Coleman Silk, Professor für klassische Literatur, zum Rücktritt gezwungen. Er wird bezichtigt, ein Rassist zu sein. Der Vorwurf ist falsch, doch die Wahrheit über Silk würde selbst seine ärgsten Feinde überraschen.
Erscheint im Dezember 2006
Montauk ist ein indianischer Name. Er bezeichnet die nördliche Spitze von Long Island, hundertzehn Meilen von Manhattan entfernt. Dort findet das Wochenende eines Paares statt, von dem hier erzählt wird.
"Montauk ist Max Frischs intimstes und zartestes, sein bescheidenstes und vielleicht eben deshalb sein originellstes Buch."
Marcel Reich-Ranicki
Erscheint im Dezember 2006
In einem Jahrhundertsturm verschwand 1991 vor der Küste Kanadas der Schwertfischtrawler Andrea Gail und mit ihm die sechs Mann starke Besatzung. Sebastian Junger, der damals im Heimathafen der Männer lebte, hat die Geschichte detailliert rekonstruiert: Gestützt auf Berichte von Augenzeugen, Überlebenden und Angehörigen dokumentiert er die Extreme menschlicher Existenz.
"Ein magisches Buch."
Süddeutsche Zeitung
Erscheint im Dezember 2006
Dieses Buch erzählt die Lebensgeschichte der Christiane Vulpius, Goethes Geliebter und späteren Ehefrau, die ihn von 1788 bis zu ihrem Tod 1816 begleitete.
Berichtet wird von einer spannungsvollen Partnerschaft, vom Lebensalltag Goethes in diesen Jahren, den Entstehungsbedingungen seines Werkes und über sein Verhältnis zu Frauen.
"Meisterhaft und erschütternd geschrieben. Dieses Buch hätte den größten Preis verdient."
Marcel Reich-Ranicki
Erscheint im Dezember 2006
Schon mit ihrem ersten Buch wurde Isabel Allende auf einen Schlag weltberühmt: In dieser Familiensaga, die vom Beginn des 20. Jahrhunderts durch vier Generationen der bewegten chilenischen Geschichte führt, erzählt sie vom Patriarchen Esteban Trueba, seiner hellsichtigen Frau Clara und deren Nachkommen und verwebt in einmaliger Erzählkunst persönliche Schicksale und politische Konflikte.
Erscheint im Januar 2007
In den Ferien am Bodensee begegnen sich zufällig zwei alte Freunde wieder: Helmut, ein behäbiger Lehrer, und Klaus, ein agiler Endvierziger, immer auf der Suche. Mit ihren Ehefrauen verbringen sie ihre Urlaubstage gemeinsam, bis eines Nachmittags ein Unwetter aufzieht und sie bei einem Segeltörn überrascht.
"
diese Geschichte könnte zu dem gehören, was einmal übrig bleibt von einem Jahrhundert
"
Stuttgarter Zeitung
Erscheint im Januar 2007
Die Tagebücher Victor Klemperers, des in Dresden lebenden, zwangsemeritierten jüdischen Professors, sind ein einmaliges Dokument. Über erste Schikanen bis hin zu den großen Deportationen beschreibt Klemperer minutiös, wie sich der Vernichtungsplan der Nationalsozialisten vor aller Augen entwickelte.
"Klemperers Tagebücher gehören fortan zu den bleibenden Zeugnissen deutscher Geschichte und Kultur."
SPIEGEL special
Erscheint im Januar 2007
Hans Magnus Enzensbergers kritische Essays über Medien, Poesie und Politik werden unter dem Titel Einzelheiten I & II hier in einem Band zusammengestellt. Der Büchner-Preisträger äußerte sich zu seinen Texten 1962 so: "Die kritische Position hat nicht Bewältigung oder Aggression im Sinn. Kritik, wie sie hier versucht wird, will ihre Gegenstände nicht abfertigen oder liquidieren, sondern dem zweiten Blick aussetzen: Revision, nicht Revolution ist ihre Absicht."
Erscheint im Januar 2007
Dieser Roman ist ein phantastisches Spiel um die Suche nach dem verschollenen römischen Dichter Ovid und nach einer Abschrift seines Hauptwerks, den legendären "Metamorphosen".
Ransmayr gelingt mit "Die letzte Welt" wegen der poetischen, rhythmischen Sprache, der stilistischen Eleganz, aber auch der bildmächtigen Traum- und Albtraumwelten ein Meisterwerk "und einer der schönsten Romane unserer Gegenwartsliteratur".
Volker Hage, DER SPIEGEL
Erscheint im Februar 2007
Der kurze Text einer Postkarte an seine Freundin, als Scherz gedacht, stürzt den Studenten Ludvik ins Unglück. Er wird von der Universität gewiesen und mit einem Strafbataillon in die tschechischen Kohlegruben geschickt. Jahre später sucht er Rache
In seinem ersten Roman, 1967 zuerst veröffentlicht, erzählt Milan Kundera vordergründig eine politische Satire, im Kern aber schreibt er über die Bedingtheit menschlicher Existenz, über Liebe und Hass.
Erscheint im Februar 2007
Der bewegende Briefwechsel zwischen der jüdischen Ärztin Lilli Jahn und ihren Kindern beleuchtet das Schicksal einer deutsch-jüdischen Familie in der Zeit des Nationalsozialismus. Dokumentiert ist der verzweifelte Kampf der Mutter und der Kinder, Normalität und den Zusammenhalt der Familie aufrechtzuerhalten.
"Eine wahre Entdeckung, ein großes und ergreifendes Dokument über eine private Katastrophe inmitten der politischen."
FAZ
Erscheint im Februar 2007
Das berühmteste Werk Erich Fromms neben der "Kunst des Liebens" resümiert prägnant die Thesen früherer Werke: Dabei steht das Haben für eine entfremdete Existenz, orientiert am Leistungs- und Besitzdenken westlicher Zivilisationen, das Sein für ein erfülltes, nicht entfremdetes Leben, für die Hinwendung zur eigentlichen Bestimmung des Menschlichen.
Erscheint im Februar 2007
In einer sowjetischen Literaturzeitschrift 1966/67 erstveröffentlicht, erschien Bulgakows mystisches Hauptwerk 1967 erstmals in deutscher Übersetzung eine literarische und zeitgeschichtliche Sensation. Ende der 20er Jahre stürzt der Teufel Moskau in ein Chaos aus Spuk und Hypnose. Nur zwei Gerechte, der Meister und Margarita, bleiben verschont.
"Dieses Buch ist wie ein machtvoller Rausch, der einen nicht mehr loslässt." Die Weltwoche
Erscheint im März 2007
Der letzte Spross einer indischen Gewürzhändlerdynastie erzählt die Geschichte seiner Familie. Sie handelt von Liebe auf Gewürzsäcken, von magischen blauen Fliesen, von den Tränen eines maurischen Sultans
"Ein literarisches Feuerwerk, das die ungebrochene Erzählfreude des Autors unter Beweis stellt."
Der Tagesspiegel
Erscheint im März 2007
Mit dieser Biografie begann ein neuer Abschnitt in der Hitlerforschung. Joachim Fest beantwortet die umstrittenen Fragen nach der überwältigenden Dynamik und dem furchtbaren Erfolg dieses Mannes. Er macht die Person Hitler in all ihrer Starrheit, Komplexgebundenheit und Beziehungsarmut auf anschauliche Weise lebendig.
"Es ist ein großes, ein ebenso lesbares wie lesenswertes Buch, eine Summe der Hitlerforschung."
DIE ZEIT
Erscheint im März 2007
Barbara Tuchman schildert das ausgehende Mittelalter nicht nur als dunkle Zeit des Hundertjährigen Krieges, sondern auch als Epoche des Aufbruchs. Der ferne Spiegel wird als eines der gelungensten Bücher über das 14. Jahrhundert in Europa gewertet. Entlang der Lebensgeschichte eines französischen Adligen lässt es diese Epoche lebendig werden.
"Ein Buch, das wohl zu den schönsten der historischen Gattung zählt."
Neue Zürcher Zeitung
Erscheint im März 2007
Michel, ein kleiner Beamter, verspricht sich von einer Thailandreise die kurzzeitige Erlösung von seiner Einsamkeit durch käuflichen Sex. In der Begegnung mit der Mitreisenden Valerie findet er ein überraschendes Glück, bis ein Attentat ihren Traum zerstört.
"In Wahrheit hat Houellebecq mit 'Plattform' ein romantisches Buch geschrieben, seinen ersten Liebesroman."
DER SPIEGEL
Erscheint im April 2007
Heinrich Böll schildert das Scheitern einer Liebesbeziehung zwischen der Katholikin Marie und Hans, Sohn aus reichem Haus und protestantisch erzogen. Marie kann und will nicht darauf verzichten, gemeinsame Kinder katholisch zu erziehen. Dabei geht es nicht um Antikatholizismus, wie es Böll vorgeworfen wurde, sondern um die nach wie vor aktuellen Themen Doppelmoral und Borniertheit unserer Wohlstandsgesellschaft.
Erscheint im April 2007
Zwischen 1940 und 1945 wurden rund tausend deutsche Städte und Gemeinden Opfer geplanter Zerstörung durch alliierte Bombenangriffe. Jörg Friedrich stellt in seinem Buch dieses Kapitel deutscher Zeitgeschichte umfassend dar. Bei seinem Erscheinen im Jahr 2002 breit diskutiert, beschreibt dieses Buch nach den Diskussionen um Flucht und Vertreibung die Opfer der deutschen Zivilbevölkerung während des Zweiten Weltkriegs.
Erscheint im April 2007
Bill Bryson nimmt in seinem preisgekrönten Bestseller "Eine kurze Geschichte von fast allem" die Leser mit auf eine atemberaubende Reise in die Welt der Naturwissenschaften. Er erklärt den Himmel und die Erde, die Sterne und die Meere und nicht zuletzt die Entstehungsgeschichte der Menschen.
"Man liest und liest und will eigentlich nur wissen, worüber man auf der nächsten Seite staunen darf. Prädikat: fünf Sterne!"
GEO
Erscheint im April 2007
Als sie Arie, einem alten Freund ihres Vaters begegnet, verfällt Ja´ara sofort der erotischen Anziehungskraft des ebenso rätselhaften wie tyrannischen Egozentrikers. Sie gibt sich dieser Amour fou hin und riskiert alles, was ihr Leben bisher ausgemacht hatte.
"Dieser Roman gehört überhaupt zum Besten, was ich in den letzten Jahren gelesen habe."
Marcel Reich-Ranicki
Erscheint im Mai 2007
Ein junger Österreicher reist quer durch die USA, auf der Flucht vor und zugleich auf der Suche nach seiner Frau Judith. Im Verlauf vieler Begegnungen und Gespräche geraten seine Melancholie und Hoffnungslosigkeit dabei in Kontrast zu Zeitgefühl und Lebensweise dieses fremden Landes.
Ein spannender Entwicklungsroman, die abenteuerliche Geschichte einer Trennung und zugleich "eine großartige Liebesgeschichte."
Der Bund, Bern
Erscheint im Mai 2007
Rüdiger Safranski legt die intellektuelle Biografie eines Philosophen vor, der wie kaum ein zweiter über die akademischen Grenzen hinaus wirksam war und ist als Interpret der Tradition, Seismograph der Moderne und entschiedener Rhetoriker. Safranski verfolgt den Lebensweg Nietzsches und zieht die Bilanz seiner Wirkungen.
"Man kann Philosophie erzählen wenn man es kann, wie Rüdiger Safranski es kann."
Süddeutsche Zeitung
Erscheint im Mai 2007
Als Marcel Reich-Ranicki 1999 seine Autobiografie veröffentlichte, waren sich Leser, Presse und Kritik rasch einig: Dies ist ein Epochenbuch. Der 1920 in Polen Geborene erzählt von seiner Jugend in Berlin unter den Nazis, der Verfolgung, der Flucht und der Rückkehr nach Deutschland 1958. Sein Buch ist Bekenntnis und Darstellung in einem, eine zeitkritische Chronik, ein Buch über die Literatur und nicht zuletzt über die Liebe.
Erscheint im Mai 2007