SPIEGEL ONLINES Markenwelt: Teil 4 - DER SPIEGEL
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SPIEGEL ONLINES Markenwelt Teil 4

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Nabisco: 1898 schlossen sich mehrere Backfirmen zur "National Biscuit Company" zusammen. Heute gehört Nabisco zum Kraft-Konzern, der inzwischen in der Altria-Gruppe (ehemals Philipp Morris)aufgegangen ist.

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Nike: Jeff Johnson, Nikes erster Angestellter, träumte eines Nachts von der griechischen Siegesgöttin Nike. Daraufhin schlug er dem Gründer des Konzerns, Phil Knight, diesen Namen vor. Knight hatte den Konzern ursprünglich "Dimension 6" nennen wollen. Das Emblem ließ Knight von einer Graphikdesign-Studentin zeichnen - für ein Honorar von 35 Dollar.

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Nikon: Vorläufer des japanischen Konzerns war das Unternehmen Nippon Kogaku, zu dem sich 1917 drei Optik-Unternehmen zusammenschlossen. Den Namen Nikon trägt die Firma seit 1946.

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Nintendo: "Nin-ten" steht für "arbeite hart, aber überlasse den Rest dem Schicksal", die Silbe "do" heißt "Laden". Die Geschichte des Spieleherstellers geht bis ins 1889 zurück. Ein japanischer Tüftler stellte zuerst Spielkarten her. 1970 produzierte Nintendo einen ferngesteuerten Tischstaubsauger, 1977 kam das erste Videospiel für Spielhallen auf den Markt. Seitdem hat der Konzern weltweit über eine Milliarde Spiele verkauft.

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Nissan: Die Geschichte des japanischen Autoherstellers begann mit der Fusion zweier Unternehmen zu "Nihon Sangyo". Das bedeutet soviel wie "Japanische Industrie".

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Novartis: Die beiden Konzerne Ciba-Geigy und Sandoz fusionierten 1996 zu einem der größten Pharmakonzerne der Welt. Im Firmennamen steckt der lateinische Ausdruck "novae artes" (neue Künste).

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Oracle: Die Firmengründer Larry Ellison, Ed Oates und Bob Miner hatten an einem Projekt für den amerikanischen Geheimdienst CIA gearbeitet, das den Namen "Oracle" trug. Als sie sich schließlich selbstständig machten, verwendeten sie diesen Namen für ihre Firma.

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Pepsi: Der Apotheker Caleb Bradham hatte in North Carolina ein eigenes kohlensäurehaltiges Getränk gebraut und zuerst "Brad's Drink" getauft. Im Jahr 1898 kaufte er einem Konkurrenten den Namen "Pep Kola" ab und änderte ihn in Pepsi-Cola.

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Pixar: Apple-Gründer Steve Jobs kaufte 1986 die Computer-Animationsabteilung von George Lucas' Firma für 10 Millionen Dollar. Er nannte sie Pixar, was aus "pixel" und "art" besteht. Die Firma produzierte unter anderem die Kassenschlager "Findet Nemo", "Monster AG" und "Toy Story".

Foto: REUTERS
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Psion: Der Mathematiker David Potter gründete 1980 "Potter scientific investment or nothing". Zuerst entwickelte die Firma Spiele-Software, dann produzierte Psion Organizer und Computer.

Foto: DPA
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Red Hat: Marc Ewing gründete das Software-Unternehmen für Linux-Anwendungen 1994. Sein Großvater hatte ihm einmal eine rot-weiße Kappe geschenkt, mit der Ewing im College Lacrosse spielte. Zu seinem Bedauern stahl ihm jemand die Kappe, Ewing fand sie nie wieder. Als Andenken verwendete er eine Abwandlung des Erbstücks in Firmennamen und Emblem.

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Rolls-Royce: Henry Royce eröffnete 1884 einen Elektronik- und Handwerksbetrieb. Sein erstes Auto baute er 1904. Im selben Jahr traf er Charles Rolls, der in London Autos verkaufte. Die beiden machten einen Deal: Royce' Firma baute die Autos, Rolls verkaufte sie in seinem Geschäft ¿ unter dem Namen "Rolls-Royce".

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