Märchenfilm "Spieglein, Spieglein" Pretty Woman wird zur hässlichen Stiefmutter
Die wirklich lahme Geschichte von Schneewittchen: Die Märchen-Verfilmung "Spieglein, Spieglein" hat mit Julia Roberts eine tolle böse Stiefmutter zu bieten. Hilft aber nichts, wenn alles drum herum von schockierender Langeweile ist - zum Beispiel auch die Tochter von Phil Collins.
Verschüchtert huscht Schneewittchen (Lily Collins) durch den Palast und macht bei jeder Konfrontation mit ihrer Stiefmutter (Julia Roberts) nur große, traurige Augen.
Foto: STUDIOCANAL
Dabei fängt der Film so verheißungsvoll an und versucht, das Märchen mal aus der Sicht der bösen Stiefmutter zu erzählen.
Foto: Snow White Productions
Persönlichkeit einer Gießkanne: Auch wenn Schneewittchen auf die Sieben Zwerge trifft, passiert nichts von Belang.
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Der Prinz (Armie Hammer) ist neben Julia Roberts der zweite Lichtblick in diesem filmgewordenen Meer der Finsternis.
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Schneewittchen darf sich in ein paar Kämpfen auch als pseudo-emanzipiertes Riot Girl mit guter Degentechnik profilieren, aber nur um sich am Ende doch immer vom Prinzen retten zu lassen.
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