Niederlage gegen Wolfsburg Der HSV am Abgrund
Da half alles Rufen nichts: Hamburgs Trainer Mirko Slomka hat mit seinem Team im Abstiegskampf den nächsten Rückschlag kassiert. Im Norddery gegen den VfL Wolfsburg setzte es eine 1:3 (0:2)-Heimniederlage.
Bereits in der zweiten Minute wurde der HSV kalt erwischt. Nach einem langen Ball war Ivan Perisic frei durch - und vollendete ohne Probleme zum 1:0 für den VfL. HSV-Keeper René Adler machte keine gute Figur bei dem Gegentreffer.
Während Perisic jubelnd abdrehte, war bei den Hamburgern der Frust schon nach zwei Minuten groß.
Über den Kampf versuchten die Gastgeber anschließend ins Spiel zu finden. Ohne Erfolg.
Kurz vor der Pause der nächste Schock für den HSV: Kevin De Bruyne erhöhte für die Gäste auf 2:0.
Auch nach dem Seitenwechsel wurde es nicht besser für die Gastgeber. Ganz im Gegenteil. In der 49. Minute erhöhte Ivica Olic auf 3:0.
Der Hamburger SV gab sich aber noch nicht geschlagen und verkürzte durch eine starke Einzelleistung von Ivo Ilicevic auf 1:3 (58.). Zu mehr reichte es am Ende aber nicht.
Durch den Sieg klettert Wolfsburg zumindest vorübergehend auf den vierten Platz, der zur Teilnahme an der Champions-League-Qualifikation berechtigt. Am Sonntag kann Leverkusen allerdings wieder vorbeiziehen. In Hamburg dürfte die Angst vor dem ersten Abstieg der Vereinsgeschichte dagegen immer größer werden.
Niedergeschlagen: Nach der 1:3-Niederlage gegen den VfL Wolfsburg verlassen die HSV-Profis Ola John und Heiko Westermann (r.) mit hängenden Köpfen den Platz.