Spielzeug-Spleen Schlachtfeld Kinderzimmer
Eine starke Truppe: Wenn Matthias Wiedenlübbert seine napoleonische Armee aufmarschieren lässt, bleibt vielen Zuschauern die Spucke weg. Knapp 5.000 Figuren warten in seiner Garage auf einen Einsatz. Hier stehen sie bei einer Austellung zum 30. Geburtstag von Playmobil im historischen Museum der Pfalz in Speyer.
In Reihe und Glied: Für eine Ausstellung zum 30. Geburtstag von Playmobil, ließ Matthias Wiedenlübbert seine Truppen stramm stehen. Die Schau fand 2006 im Historischen Museum der Pfalz in Speyer statt.
Die inneren Werte: Mit diesem Bauplan wurde die "Spielfigur mit einem nach unten offenen Körper" im Februar 1972 zum Patent angemeldet.
Einfach gut: Die ersten Playmobil-Männchen bestanden aus nur sechs Teilen - einem Paar Beine, zwei Armen, Rumpf, Kopf und Frisur. Auch heute noch, mit separaten Füßen und Händen, sind sie kein Wunder an Komplexität.
Die volle Packung: Die ersten drei Playmobil-Sets kamen 1974 heraus. Neben den Figuren enthielten sie auch allerlei Zubehör. Darunter Dinge wie ein Wigwam für die Indianer oder eine Schubkarre für die Bauarbeiter.
Unkaputtbar: Ob im Kinderzimmer, im Garten oder sogar in der Badewanne - Playmobil-Spielzeug macht eine ganze Menge mit.
Krank spielen: Playmobil versetzte Kinder seit jeher in die unterschiedlichsten Welten - sogar ins Krankenhaus. Für das spielende Mädchen, scheint das - in der Realität ja eher bedrückende - Setting allerdings kein Problem zu sein. Ist ja nur Spaß.
General-überholt: Der Playmobil-Sammler Matthias Wiedenlübbert stellt die napoleonische Armee von 1809 aus Original-Teilen von Playmobil zusammen. Dazu wurd jede Figur individuell zusammengesteckt. Hier ein General der französischen Truppen.
Truppen-Hauptquartier: In seiner Garage lagert Playmo-Sammler Matthias Wiedenlübbert seine napoleonische Armee. Mittlerweile zählt sie fast 5.000 Soldaten.
Verschanzt: Eine Vitrine mit den napoleonischen Truppen von Matthias Wiedenlübbert bei der Ausstellung zum 30. Geburtstag von Playmobil im Historischen Museum der Pfalz in Speyer.
Im Einsatz: Die napoleonischen Truppen von Matthias Wiedenlübbert in Hab-Acht-Stellung in einer Vitrine im Historischen Museum der Pfalz in Speyer.
Hier bei der Arbeit!: Das "Strassenbau-Set" von 1974 gehörte zu den ersten drei Spielwelten, die Playmobil auf den Markt brachte.
Aller Anfang ist Schwert: Jedes Kind liebt Ritter. Auch schon 1974, als Playmobil erstmals auf den Markt kam. Deshalb brachte die Firma geobra Brandstätter, neben Bauarbeitern und Indianern, auch ein "Ritter-Set" heraus.
So sehen Sieger aus: 1975, ein Jahr nach der Markteinführung, wird Playmobil in den Niederlanden zum "Spielzeug des Jahres" gekürt.
Playmobil auf Eis: 1985 kamen die "Eskimos" in die Regale der Spielzeugläden. Ein paar Jahre später wurden sie, politisch korrekt, in "Inuit" umgetauft.
Arbeiter? Klasse!: Die Bauarbeiter, die 1974 in Produktion gingen, waren ein großer Erfolg.
Ein Mann macht Männchen: Im Juni 1975, ein Jahr nach der Markteinführung, wird Firmenchef Horst Brandstätter in den einschlägigen Fachmagazinen als visionärer Unternehmer gefeiert.
Verkaufsschlager: Anfang der sechziger Jahre waren Traktoren zum draufsetzen und Registrierkassen für den Kaufmannsladen im Kinderzimmer noch zwei wichtige Standbeine des späteren Playmobil-Herstellers geobra Brandstätter. Heute spielen die Kunststoff-Männchen über 90 Prozent des Firmengewinns ein.
Hallo, hallo?: Die Damen an diesem Tisch sind keine Telefonistinnen, sondern Mitarbeiterinnen der Firma geobra Brandstätter. Hier bauen und testen sie gerade eines ihrer wichtigsten Produkte: das Spielzeug-Telefon.
Pionier aus Plastik: Ende der fünfziger Jahre macht eine neue Herstellungsmethode die Produktion größerer Plastikprodukte möglich. So ersetzt schon bald ein rollendes Kunststoffpferd das Schaukelpferd aus Holz. Hier die Version von geobra Brandstätter.