Krumme Geschäfte? Namensdeals an Hochschulen
Stephen Schwarzman im September 2017 in New York. Der Unternehmer spendet gern für die Bildung, aber verlangt dafür eine Gegenleistung: Die Gebäude sollen nach ihm benannt werden.
Schwarzman hatte der New York Public Library bereits 100 Millionen Dollar gespendet. Das Gebäude an der Fifth Avenue trägt seither seinen Namen.
Auch in Deutschland gibt es bereits Hörsäle und Bibliotheken, die so heißen wie die Geldgeber - wie diese Bibliothek der TU Berlin.
Die TU München hat dieses Auditorium im Wintersemester 2013/14 nach dem Siemens-Gründer benannt. Das Unternehmen hatte zuvor für die Renovierung und Umgestaltung des Hörsaals gespendet.
Die Fachhochschule Wiesbaden hatte im Jahr 2007 einen Hörsaal nach diesem Discounter benannt. Mittlerweile besteht die Namenspatenschaft nicht mehr.
Die Universität Nürnberg hatte ebenfalls 2007 einen Hörsaal ungewöhnlich benannt - nach einem Ratenkredit.