Sportbilder des Monats August Vorsicht, bissiger Angreifer
Die vier apokalyptischen Reiter? Nein, wohl eher nicht. Über dem malerischen Lake Geneva in der Schweiz genießen diese Paraglider die spektakuläre Aussicht. Bleibt nur zu hoffen, dass die vier ihre Landezone nicht verpassen.
Ins Netz gegangen: Der spanische Padel-Tennisspieler Francisco Navarro lässt nach einem Punktverlust ordentlich Dampf ab. Die Sportart ist ist vor allem in Spanien und Südamerika verbreitet und unterscheidet sich vom klassischen Tennis unter anderem dadurch, dass das Spielfeld von Wänden umgeben ist.
Geh mir aus dem Licht! Wrestler Robbie Dynamite (unten) wird in wenigen Zehntelsekunden schmerzhafte Bekanntschaft mit dem wuchtigen Körper von Dean Allmark machen. Da ist die fehlende Bräune wohl das geringste Problem.
Unterbodenwäsche: Diese Pferde sind natürlich nicht nur an der Säuberung durch dieses Borsten-Hindernis interessiert. In erster Linie wollen sie - oder eher ihre Jockeys - beim australischen Pferderennen "The Grand Nation Steeple Day" triumphieren.
Papa Fisch: Taucher Pierre Frolla versucht sich mit dem Anzug-Prototyp "Oceanwings" das Vertrauen der Meerestiere zu erschleichen. Eher ohne Erfolg. Dafür kann er sich grazil durchs Wasser bewegen.
Luft-Spagath: Die indonesische Turnerin Rifda Irfanaluthfi zeigt ihr Können bei einem Wettkampf in Kuala Lumpur.
Mr. Bombastic: Real Madrids Superstar Cristiano Ronaldo feiert sein zweites Tor im spanischen Supercup gegen den FC Barcelona, wie Cristiano Ronaldo wichtige Tore eben so feiert. Der Portugiese hat derzeit eine Menge Gründe zu Jubeln: Jüngst wurde er als Europas Fußballer des Jahres ausgezeichnet.
Vorsicht, bissiger Angreifer: Schiedsrichter Ricardo de Burgos Bengoetxea (r.) traut sich was! Der Referee hat keine Angst vor Barcelonas Star-Angreifer Luis Suárez, als dieser ihm während des Supercup-Spiels gegen Real Madrid nahe kommt. Angesichts Suárez' Vergangenheit kann man nur den Hut ziehen.
LLUIS GENE/ AFP
Abgehängt: So hatte sich Usain Bolt sein letztes Rennen auf großer Bühne sicher nicht vorgestellt. Eine Oberschenkelverletzung beim WM-Staffelrennen in London stoppte die Medaillenhoffnungen der Jamaikaner. Ein spektakuläres Ende einer großen Karriere.
Stacheliger Party-Crasher: Wo eine Party im Gange ist, ist "Hero the Hedgehog" nicht weit. Das Maskottchen der Leichtathletik-WM in London feiert hier mit Hürdenläuferin Dawn Harper Nelson die Silbermedaille der US-Amerikanerin.
Ankunft des Riesen: Nein, Dreispringer Will Clayne ist kein mehrere hundert Meter großer Riesenmensch, sondern einfach nur ein Leichtathlet. Überragend war seine Leistung bei der WM in London dennoch - er gewann die Silbermedaille.
Kreisch: 400-Meter-Hürdenläufer Karsten Warholm kann es einfach nicht glauben. Der Norweger sicherte sich bei der WM in London die Goldmedaille. Offensichtlich hatte er nicht damit gerechnet.
Plitsch, Platsch... ...heute nehm' ich ein Bad. Ob diese Hindernisläufer den Evergreen von Ernie aus der Sesamstraße im Ohr hatten, als sie um die Medaillen rannten, ist unklar. Wahrscheinlich ist es allerdings nicht. Schließlich kommt keiner dieser Läufer aus Deutschland: Matthew Hughes (l.) ist Kanadier, Yoann Kowal (Mitte) Franzose und Tesfaye Deriba kommt aus Äthopien.
Der menschliche Kolibri: Kanadas Johnatan Cabral hat dank dieser speziellen Aufnahme Ähnlichkeiten mit dem Hochfrequenz-Flügelschlags des Vogels. Doch tatsächlich ist er im Erstberuf nicht Nektar-Sammler sondern Hürdenläufer.
Peace, Love and Nudeness: Dieser Flitzer nimmt seinen Job noch ernst. Nachdem die Sportveranstaltungs-Störer zuletzt immer in voller Klamottenmontur auf die Plätze gelaufen sind, besinnt sich dieser Mann auf den eigentlich Sinn des Flitzens: die Nacktheit. Der Ordner kann sich nur verbeugen.
Farah? Hurra! Bei seinen letzten Weltmeisterschaften feierte der Brite Mo Farah noch einmal einen großen Sieg: Über 10.000 Meter holte er die Goldmedaille. Weniger Glück hatte er auf der Halbdistanz. Über 5000 Meter reichte es nur für Silber.
It's me, Mario! Man muss tatsächlich zweimal hingucken, um zu realisieren, dass hier nicht der kleine Videospiel-Klempner zu sehen ist, sondern eine Radsportlerin beim Ironman Maastricht-Limburg.
Catch me if you can: Der Australian-Football-Spieler William Hamill ist kaum zu halten. Callum Porter muss da schon fragwürdige Halte-Methoden aufbieten, um seinen Gegner zu stoppen.
Das Runde muss ums Menschliche: Was im Fußball gilt, kann so oder so ähnlich bei der Rythmischen Sportgymnastik nicht verkehrt sein. Das dachte sich wohl auch die Thailänderin Pornchanit Junthabud - und demonstrierte ihre Gelenkigkeit.
Radschlag: Wieder ein fotografisches Experiment. Dieses Bild zeigt die Ball-Performance von Mary Andrea Cantero, einer Turnerin von den Philippinen.
Toooor! Manchester Uniteds Mittelfeldspieler Marouane Fellaini bejubelt seinen Treffer im Premier-League-Spiel gegen Leicester City. Die Red Devils gewannen 2:0, das erste Tor hatte Marcus Rashford geschossen. Manchester ist derzeit Tabellenführer mit zwei Punkten Vorsprung auf Liverpool.
Pose in Unterhose: Der Boxkampf zwischen Floyd Mayweather Jr. (l.) und Conor McGregor war vor allem eines: eine große Show. Am Ende siegte Mayweather durch technischen K.o. in der zehnten Runde.
Kopftreffer: Die Karatekämpferin Srunita Sari Sukatendel aus Indonesien erwischt Anna Kunhazaitavong im Gesicht.
Tanz auf dem Drahtseil: Der Fechter Nathaniel Perez von den Philippinen (l.) kämpft hier gegen Brennan Wayne Louie.
Octomum? Nein! Die Cheerleaderinnen des NFL-Teams Dallas Cowboys führen hier nur einen ihrer eingeübten Sprünge aus.