Sportlerschicksal - DER SPIEGEL
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Sportlerschicksal Der verheimlichte Weltrekord

Er kam, siegte und verlor beinahe alles: Bei einer kleinen DDR-Bezirksmeisterschaft gelang dem Kugelstoßer Rolf Oesterreich 1976 ein Weltrekord. Die Sportfunktionäre verschwiegen seinen Erfolg - und sorgten mit dubiosen Methoden dafür, dass der Ausnahmeathlet seine Karriere an den Nagel hängte.
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Verdächtig gut: Rolf Oesterreich war den DDR-Sportfunktionären nicht ganz geheuer, weil er die in der DDR als amerikanisch verpönte Drehstoßtechnik anwendete.

Foto: Rolf Oesterreich
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Außenseiter: Kugelstoßer Rolf Oesterreich, Mitte, nach einem Wettkampf 1975 bei der Siegerehrung - immer wieder hatte der Volkssportler Top-Weiten erzielt.

Foto: Rolf Oesterreich
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Vom Thron gestoßen: Als Oesterreich die Spitzenweite von 21,45 Metern erbrachte, verdrängte er den bisherigen Top-Favoriten Udo Beyer (Foto von 1976) von der Spitzenposition.

Signatur im Bundesarchiv: Bild 183-R0502-0004

Foto: Das Bundesarchiv/Dieter Demme
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Stoß des Lebens: Bei den Bezirksmeisterschaften 1976 in Zschopau belegte Rolf Oesterreich beim Kugelstoßen mit 22,11 Metern den ersten Platz - Weltrekord. Doch der Deutsche Turn- und Sportbund erkannte die Spitzenleistung nicht an.

Foto: Rolf Oesterreich
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?