Sportwagen Kode 57: Ken ich - DER SPIEGEL
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Sportwagen Kode 57 Ken Okuyamas vierter Streich

Kennen Sie den Porsche 911? Dann kennen Sie sicher auch Ken Okuyama. Nein? Genau deswegen arbeitet der japanische Designer statt für große Hersteller nur noch unter eigenem Namen. Sein jüngstes Werk: ein Manga-Ferrari.
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Sieht aus wie ein Ferrari aus einem Manga-Comic: der Sportwagen Kode 57. Besonders auffällig sind die gegenläufig angeschlagegen Türen.

Foto: Ken Okuyama
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Designer Ken Okuyama hat sich mit dem Kode 57 einen weiteren Traum erfüllt. Der rote Flitzer ist schon das vierte Auto, das der ehemalige Kreativdirektor von Pininfarina selbst konzipiert hat.

Foto: Tom Grünweg
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Das Heck des Kode 57 wird geprägt von einem riesigen Diffusor, der kaum mehr Platz für einen entsprechend großen Auspuff lässt.

Foto: Ken Okuyama
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Die weitgehend freistehenden Kotflügel sollen an einen Formel1-Rennwagen erinnern und die lange Nase des Zweisitzers betonen.

Foto: Ken Okuyama
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Durch die Haube lugt der sechs Liter große V12-Motor mit 720 PS.

Foto: Ken Okuyama
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Die Instrumente hat Okuyama in ein poliertes Blech-Panel gepackt und in die Mitte gerückt.

Foto: Tom Grünweg
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Auf der Haube prangen die Initialen des Designers.

Foto: Tom Grünweg
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Bei der Auswahl des Zwölfzylinders hat Ken Okuyama Unterstützung vom deutschen Tuner Novitec Rosso erhalten.

Foto: Tom Grünweg
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Der Kode 57 ist ein Tiefflieger, in dem man nur durch einen kleinen Windabweiser vor Sturm und Regen geschützt ist, Bei über 330 km/h Spitze eine mutige Emtscheidung.

Foto: Tom Grünweg
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Gemessen am extremen Exterieur wirkt der Innenraum fast noch dezent. Wobei das rote Leder und erst recht das Rautenmuster schon Geschmacksache sind.

Foto: Tom Grünweg
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Vorn erkennt man noch am ehesten die Ferrari-Verwandtschaft und denkt unweigerlich an die Frontpartie des Modells Enzo. Kein Wunder, denn auch der stammt aus der Feder Okuyamas.

Foto: Tom Grünweg
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Auch wenn Okuyama die Ressourcen eines großen Herstellers fehlen und er nicht mal eben in einen Windkanal kann, har er bei Design sehr genau auf die Aerodynamik geachtet.

Foto: Tom Grünweg
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Auf der Tokio Motor Show 2013 zeigte Okuyama den Kode 9. Als Unterbau für den Kode 9 diente das Aluminium-Chassis eines Lotus Super Seven, als Antrieb standen ein Zweilitermotor aus dem Honda S2000 mit 370 PS oder ein 135-PS-Aggregat zur Verfügung.

Foto: Tom Grünweg
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"Wen ich nicht leiden kann, dem verkaufe ich auch kein Auto", warnte Okuyama damals interessierte Kunden vor.

Foto: Tom Grünweg
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?