Spracherkennungs-Apps im Test Test 1: Merkels Neujahrsansprache
Vorlage für den ersten Test ist Angela Merkels Neujahrsansprache von Silvester 2013. Alle getesteten Aufnahmen wurden der Software in einem stillen, hallfreien Raum über Lautsprecher vorgespielt. Als Mikrofon diente ein günstiges Headset, wie es viele Smartphone-Nutzer zum Telefonieren verwenden.
Googles Spracherkennung auf Android-Smartphones hat mit der Neujahrsansprache kaum Probleme. Nur am Ende gibt es einen kleinen Fehler. Die Satzzeichen fehlen übrigens bei allen getesteten Apps. Beim Diktieren muss der Nutzer selbst ausdrücklich "Punkt" und "Komma" sagen.
Auch die Diktierfunktion von Apples iOS liefert auf Anhieb ein vorzeigbares Transkript. Wieder führt der Abschnitt mit dem Wort "jagt" zu einem Missverständnis. Aus dem Wörtchen "mehr" wurde ein "mir".
Vier kleine Fehler macht das kostenpflichtige "Dragon Anywhere" von Nuance. Die App gibt es für iOS und Android. Sie kostet zwölf Euro pro Monat. Nutzer können ihren Text in der App mit Sprachbefehlen bearbeiten und schnell neue Befehle und Wörter hinzufügen.