Spritsparen - DER SPIEGEL
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Die besten Spritspar-Techniken Getankt wird später

Man mag gar nicht mehr hinsehen: Die Benzinpreise steigen unaufhörlich. Gleichzeitig lässt die elektrische Revolution auf sich warten - kaum einer kann sich E-Mobile leisten. Autofahren, so scheint's, wird immer teurer. Und jetzt die gute Nachricht: der Verbrauch von Autos sinkt. Zehn schlaue Innovationen, die Sprit und Geld sparen.
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Rekuperation: In ganz normalen Autos geht beim Bremsen die überschüssige Bewegungsenergie in Hitze auf. Bei modernen Fahrzeugen kommen Rekuperationssysteme zum Einsatz, die zumindest einen Teil der beim Bremsen frei werdenden Energie via Lichtmaschine in Strom umwandeln und in die Fahrzeugbatterie speisen. Bei Hybridautos kann so die Energie beispielsweise für das nächste elektrische Anfahren gesammelt werden. Im Bild der nächste Mazda 6, der mit einem solchen Rekuperationssystem ausgestattet sein wird.

Foto: Mazda
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Supercap: Diese Strompuffer sind etwa so groß wie ein handelsüblicher Feuerlöscher, wiegen rund fünf Kilogramm und kosten wenige hundert Euro. Der Vorteil dieser Hochleistungsspeicher ist, dass sie in kürzester Zeit große Mengen Strom aufnehmen und auch wieder abgeben können - etwa beim starken Bremsen vor einer Kurve und dem anschließenden Herausbeschleunigen.

Foto: Mazda
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Energiegewinnung: Das Schema zeigt die Rekuperation von Bremsenergie im kommenden Mazda 6, der mit dem sogenannten i-Eloop-System ausgestattet sein wird. Zum Einsatz kommen dann erstmals in einem Serienauto auch sogenannte Supercaps.

Foto: Mazda
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Hybridantrieb: Die Elektrifizierung des Antriebsstranges wird vermutlich in Zukunft zu reinen Elektroautos führen. Derzeit jedoch spielen Hybridfahrzeuge eine wichtigere Rolle, zumal sie inzwischen in fast jedem Segment erhältlich sind. Im Bild zu sehen ist der neue Toyota Yaris Hybrid, ein Kleinwagen mit elektrischem Zusatzmotor, der diese Technik weiter verbreiten soll.

Foto: Toyota
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Leichtbau: Als Königsdisziplin des Energiesparens im Autobau gilt der Leichtbau. Möglichkeiten, das Gewicht eines Fahrzeugs zu verringern, gibt es viele. Große Gewichtseinsparungen lassen sich vor allem im Karosseriebau erzielen. Im Foto zu sehen ist die Rohkarosserie des Mercedes SL, die erstmals bei dieser Baureihe komplett aus Aluminium besteht.

Foto: Daimler
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Aerodynamik: Feinschliff im Windkanal kann erheblich dazu beitragen, den Spritkonsum eines Fahrzeugs zu senken. Den derzeitigen Bestwert für Serienautomobile markiert das Coupé der Mercedes E-Klasse mit einem Luftwiderstandsbeiwert (cW) von 0,24.

Foto: Daimler
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Segeln: Was Segeln mit Autofahren zu tun hat, wird klar, wenn man mit einem modernen Auto unterwegs ist. Dann nämlich kann es sein, dass die Elektronik beim gleichmäßigen Dahinfahren auf ebener Strecke den Motor abstellt und der Wagen noch kilometerweit bei nahezu gleichmäßiger Geschwindigkeit weiter rollt. Auch dies kann erheblich zum Spritsparen beitragen.

Foto: BMW
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Efficiency-Tainment: Wenn die virtuellen Blümchen sprießen oder der putzige Goldfisch in seinem Glas in mehr und mehr Wasser plantschen kann, dann ist das auf dem ersten Blick nur eine Spielerei. Doch tatsächlich werden so die Autofahrer animiert, vorausschauend und spritsparend zu fahren. Und wenn erst einmal der Ehrgeiz geweckt ist, funktioniert das auch.

Foto: MINI
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Start-Stopp-Automatik: Wenn der Motor an der Ampel automatisch aus geht, dann ist vermutlich eine Start-Stopp-Automatik der Grund. Hier im Bild ist das Cockpit eines Audi mit dem entsprechen Symbol zu sehen.

Foto: AUDI
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Eco-Routing: Wenn das Navigationssystem nicht nur die kürzestes oder schnellste, sondern auch die spritsparendste Route kennt, dann nennt man das Eco-Routing. Bei dieser Art der elektronischen Pfadfinderei werden zum Beispiel starke Steigungen oder verstopfte Innenstädte möglichst gemieden.

Foto: Porsche
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Porsche-Prototyp: Der Sportwagenhersteller Porsche hat bei einem Prototyp das Navigationssystem und die Abstandsregelautomatik miteinander gekoppelt. So fährt der Wagen mit Hilfe von Eco-Routing vorausschauend und überaus effizient über eine gewählte Strecke - und der Fahrer muss dabei nur noch lenken.

Foto: Porsche
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Zylinderabschaltung: Der neue VW Polo Blue GT ist mit einem Vierzylindermotor bestückt, der im Teillastbetrieb - wenn der Wagen also ganz normal fährt und nicht stark beschleunigt wird - zwei Brennkammern automatisch stilllegt. Dann fährt man vorübergehend ein Auto mit Zweizylindermotor und das spart deutlich Kraftstoff.

Foto: Volkswagen
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Downsizing: Ein Blick in den Motorraum des Kompaktwagens Ford Focus, der jetzt auch mit einem Dreizylindermotor angeboten wird.

Foto: GM
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Sparsam und flott: Ford-Konzernchef Alan Mulally bei der Vorstellung des neuen Dreizylinder-Triebwerks, das nun auch im Kompaktauto Focus zum Einsatz kommt. Die Maschine ist leichter und verbraucht weniger Sprit.

Foto: GM
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?