Spur des Virus: Mutation im Stammbaum - DER SPIEGEL
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Spur des Virus Mutation im Stammbaum

Es macht gerade wenig Schlagzeilen, doch offenbar entwickelt sich das H5N1-Virus im Stillen weiter. Stammbäume von Proben aus Europa, Afrika und dem Nahen Osten zeigen: Es unterscheidet sich schon erheblich von seinen asiatischen Vorfahren - und infiziert Säugetiere offenbar leichter.
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Vogelgrippe-Quarantäne (bei Bukarest): Mindestens drei Mal ist der Erreger H5N1 in die Länder der Ema-Region - Europa, Naher Osten und Afrika - gelangt...

Foto: REUTERS
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...ein internationales Forscherteam zeigt in einem Stammbaum der Viren die Verwandtschaft der Erreger aus einzelnen Proben. Dabei unterscheiden sich Viren, die in Europa isoliert wurden (Mitte) stark von asiatischen Stämmen (oben und unten). Für ihre Analyse verglichen die Forscher Mutationen im Genom der einzelnen Erreger miteinander

Foto: I. Capua / S. Salzberg / EID
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Verbreitungsweg: Über Zentralasien nach Westen, diese Route lässt sich anhand der Genome nachverfolgen...

Foto: University of Maryland / Nations Online
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...und könnte Zugvögel möglicherweise vom Verdacht entlasten, die einzige Schuldigen zu sein. "Ihre Routen entsprechen nicht den Bewegungen der Genome, die wir sequenziert haben", sagte Forscher Salzberg. Er vermutet, dass "menschliche Aktivitäten", zum Beispiel Geflügeltransporte, bei der Verbreitung des Virus eine Rolle gespielt haben

Foto: DPA
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Mutation: Drei unterschiedliche Stämme können die Forscher bei den Ema-Viren auseinanderhalten. Im Vergleich mit einem asiatischen Vorfahren zeigte sich, dass die Variationen sich besser an Säugetiere angepasst haben. Tatsächlich infizierten sich im Winter 2005/06 in Österreich (Foto) Katzen mit H5N1. In Deutschland starben sogar eine Katze und ein Steinmarder nach einer Ansteckung

Foto: AP
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