Spurensuche - DER SPIEGEL
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Spurensuche HipHop mit'n Tüdelband

Irgendetwas stimmte nicht mit seinen Großeltern: Der junge Rapper Dan Wolf ahnte das - doch er stellte keine Fragen. Bis vor ein paar Jahren ein Hamburger an seine Haustür in San Francisco klopfte und ihn mitnahm. Dorthin, wo seine Vorfahren große Erfolge feierten.
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Dan Wolf mit Ron Roßbach: Gespräch während der Dreharbeiten zu "Return of the Tüdelband" 2002 in der Synagoge Hamburger Weide.

Foto: thede filmproduktion
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Die Gebrüder Wolf: Ludwig (l.) und Leopold Wolf, ca. 1912

Foto: Dieter Guderian
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Das Wolf Trio: Ludwig (l.), Leopold (m.) und James Wolf bei ihrer Verwandlungsshow circa 1898. In der Show traten die drei als Wolfs Trio (1895-1906) in fünfzehn verschiedenen Kostümierungen auf und karikierten alle gesellschaftlichen Gruppierungen.

Foto: Dieter Guderian
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Im Kostüm Ludwig Wolfs: Dan Wolf während der Dreharbeiten zu dem Film "Return of the Tüdelband" im Jahre 2002. Er singt das plattdeutsche Lied "An de Eck steiht'n Jung mit'n Tüdelband", dabei trägt er das Originalkostüm von Ludwig Wolf. Dans Großvater nahm dieses Kostüm mit nach Shanghai ins jüdische Ghetto, nach New York und schließlich nach San Francisco.

Foto: thede filmproduktion
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Auf der Bühne: Ludwig und Leopold Wolf mit Hund Perle und einem selbstgebauten Boonekant-Wagen. Aufnahme circa 1912.

Foto: Dieter Guderian
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Robbie Schuster mit B-Low: Dreharbeiten ("Return of the Tüdelband") im Jahre 2002 in der Nähe von Ludwig Wolfs Wohnort in Hamburg. Der Schlagzeuger Robbie Schuster, der Ludwig Wolf noch persönlich kannte, spielt zusammen mit dem kurdischen Rapper B-Low eine neue Version vom Tüdelband-Lied.

Foto: thede filmproduktion
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"Snuten und Poten": Ludwig und Leopold Wolf circa 1913 tanzend im Metropol Theater Berlin. Sie sangen das Lied "Snuten und Poten", einer ihrer unverwechselbaren Ohrwürmer. Die Gestapo verbot ihnen nach 1933, dieses Lied zu singen - mit der Begründung, dass es deutsches Volksgut geworden sei.

Foto: Dieter Guderian
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Gerhard Garbers und Peter Franke: Aufnahmen im Jahre 2002 während der Dreharbeiten zu "Return of the Tüdelband" in den Hamburger Kammerspielen. Gerhard Garbers und Peter Franke spielen in dem Theaterstück "Die Jungs mit dem Tüdelband" von Ulrich Waller. In dieser Szene singen sie das Lied vom Trudelband (aus dem Lied "Een echt Hamborger Jung"), das 1917 zum ersten Mal im Biber Café am Hauptbahnhof aufgeführt wurde.

Foto: thede filmproduktion
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Hamburger Wasserträger: Ludwig Wolf in den zwanziger Jahren als Hamburger Wahrzeichen - der Hummel.

Foto: Dieter Guderian
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Felonious meets Trainingslager: Die amerikanischen Hip Hopper von der Band Felonious, die seit dem Jahre 2000 mit den Hamburger Rappern vom Trainingslager befreundet sind, treffen sich 2002 zu einem Freestyle im Hamburger Elbtunnel. Dan Wolf ist der dritte von rechts.

Foto: thede filmproduktion
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Ludwig, Leopold und James Wolf: Das Wolf Trio (1895-1906) bei ihrer Verwandlungsshow circa 1898, in der sie in fünfzehn verschiedenen Kostümierungen auftraten und alle gesellschaftlichen Gruppierungen karikierten. Das Wolf Trio bestand aus Ludwig (l.), Leopold (m.) und James Wolf.

Foto: Dieter Guderian
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Fink: Die Hamburger Folk-Gruppe Fink singen und spielen 2002 während der Dreharbeiten zum Film "Return of the Tüdelband" die Neukomposition vom Tüdelband - "Eckensteher". Im Hintergrund sieht man das frühere Gestapo-Hauptquartier, in dem sich heute die Hamburger Baubehörde befindet.

Foto: thede filmproduktion
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Ausweis aus Shanghai: Der Ausweis von James Wolf aus dem jüdischen Ghetto Hongkew in Shanghai 1944. Seit 1943 mussten die jüdischen Immigranten in dem Ghetto leben. Circa 20.000 Immigranten aus Deutschland und Österreich errichteten in Hongkew ihre eigenen Theater, Cafés und Restaurants und gaben Zeitungen heraus.

Foto: Marion Heß (geb. Wolf)
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Das Operettenhaus auf der Reeperbahn: Leopold und sein Sohn Gustav Wolf waren zwischen 1924 und 1935 die Eigentümer des Operettenhauses auf der Reeperbahn. Das Bild entstand in den zwanziger Jahren.

Foto: Theaterwissenschaftliches Institut der Universität Hamburg
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Nach durchzechter Nacht: Szenenbild aus dem Fillm "Die Glückspilze" von 1912. Im Schlussbild gibt es für Ludwig Wolf nach einer durchzechten Nacht ein schweres Erwachen.

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Das Wolf Trio: Grafische Bearbeitung eines Fotos vom Wolf Trio, 2003

Foto: Sascha Milenovic
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Manhattan in den Vierzigern: Der deutsche Broadway in Manhattan (New York) Ende der vierziger Jahre. Nachdem James und Donat Wolf 1947 von Shanghai nach New York flohen, hatten sie hier im Rheinland Café ihren letzten Auftritt als Gebrüder Wolf.

Foto: Frank Wolf
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"Die Glückspilze": Szenenbild aus dem Fillm "Die Glückspilze" von 1912. Ludwig und Leopold Wolf übernahmen die Regie und spielten die Hauptrollen in einem Film, in dem sie von einer katastrophalen Situation in die nächste gerieten. Bei diesem Szenenbild trafen sie original Beduinen in Hagenbecks Tierpark in Hamburg, die in das Spiel einbezogen wurden. Der Film hatte eine Länge von sechzig Minuten, ist aber leider verschollen.

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Dan Wolf: Der 25-jährige Dan Wolf - Autor, Schauspieler und Rapper - kam im Jahre 2000 das erste Mal nach Hamburg, um die Spurensuche nach seinen Vorfahren aufzunehmen. Hier wurde ihm das erste Mal klar, in welcher Tradition er als Künstler in San Francisco arbeitet.

Foto: Dan Wolf
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"Return of the Tüdelband": Cover der Compilation "Return of the Tüdelband" aus dem Jahr 2003

Foto: Kunstwerk e.V.
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