Spurensuche - DER SPIEGEL
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Spurensuche Der letzte Flug der Halifax LW 337

Der Sprung mit dem Fallschirm rettet ihm das Leben: Im Januar 1944 schoss die deutsche Luftwaffe über Berlin einen Halifax-Bomber ab. Reginald Wilson, Navigator an Bord, ließ das Unglück keine Ruhe. 60 Jahre später machte sich der Brite auf die Suche nach der Absturzstelle - mit Hilfe eines Deutschen. Von Ralf Drescher
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Noch am Boden: Soldaten der britischen Royal Air Force beladen 1940 einen "Handley Page Halifax"-Bomber mit Munition. Mit den mächtigen Flugzeugen wurden während des Zweiten Weltkriegs viele der Luftangriffe auf deutsche Städte geflogen.

Foto: Hulton Archive/ Getty Images
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Die Axt aus dem Wald: So sieht die Notaxt eines Halifax-Bombers aus. Hier ein Vergleichsstück aus dem Yorkshire Air Museum in England.

Foto: Ralf Drescher
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Ausgegraben: Und das ist die gleiche Axt, nach über 60 Jahren aus dem Wald bei Köpenick geborgen.

Foto: Ralf Drescher
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John Bremner: Der Flugingenieur wenige Wochen vor seinem Tod. Er wurde nur 22 Jahre alt.

Foto: Repro Drescher
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Auf den Spuren des Bombers: Der Luftkriegsexperte Rüdiger Kaddatz (v.l.), der Veteran der Royal Air Force Reginald Wilson und Zeitzeuge Michael Pincus bei der Suche nach dem Wrack der Halifax im Wald bei Köpenick.

Foto: Ralf Drescher
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Mit Herstellernummer: Dieses Bruchstück einer Tragfläche war mit einer Werksnummer versehen. Dadurch konnte die abgestürzte Maschine identifiziert werden.

Foto: Ralf Drescher
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Erinnerungen: Der Veteran der Royal Air Force, Reginald Wilson, brachte die Suche nach dem Wrack ins Rollen. Das Foto zeigt ihn mit seiner originalen Uniformmütze im Yorkshire Airmuseum im August 2008.

Foto: Ralf Drescher
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Ein Ende im Museum: Die letzte Halifax in England. Sie steht im Yorkshire Airmuseum bei York.

Foto: Ralf Drescher
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Letzte Zeugnisse: Dieses britische Fallschirmschloss wurde an der Absturzstelle gefunden. Vermutlich gehörte es John Bremner.

Foto: Ralf Drescher
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Ein letztes Bild: Navigator Reginald Wilson im Zweiten Weltkrieg, aufgenommen um 1944.

Foto: Repro Drescher
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Noch einmal in die Luft: Reginald Wilson steigt im August 2008 in einem Segelflugzeug noch einmal von seinem alten Fliegerhorst in Pocklington bei York auf.

Foto: Ralf Drescher
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In Flammen: Menschen vor einem brennenden Fabrikgebäude in Berlin. Im Januar 1944 flogen alliierte Bomber schwere Angriffe gegen Berlin. Die Deutsche Luftwaffe versuchte, die Maschinen abzuschießen - und traf dabei auch die Halifax LW 337.

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Halifax-Bomber: Der englische Premierminister Winston Churchill besichtigte im Juni 1941 ein Bombenflugzeug vom Typ Handley Page "Halifax Mk. II". Bei den alliierten Luftangriffen gegen Nazi-Deutschland kamen schließlich zahlreiche Halifax-Maschinen zum Einsatz.

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Luftkrieg: Abgeschossene Flugzeuge, wie dieser britische Handley Page Halifax Bomber in einem Wald im September 1943 gehörten zu dieser Zeit zum Kriegsalltag im Deutschen Reich.

Foto: Bildarchiv Preußischer Kulturbesitz/Bayerische Staatsbibliothek
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Nach dem Angriff: Der Blick über die noch rauchende Trümmer am Berliner Spittelmarkt in Richtung Alexanderplatz nach einem alliierten Luftangriff im Januar 1944 - links der Turm der Petrikirche.

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