Sri Lanka Ende eines blutigen Konflikts
Sie sind nur einige von 250.000: Als die Kämpfe in Sri Lanka eskalieren, fliehen rund eine Viertelmillion Menschen aus dem Krisengebiet. Dieses Bild hat, wie die meisten der letzten Tage, die Armee veröffentlicht. Unabhängige Berichterstatter hatten keinen Zugang.
Der Präsident von Sri Lanka, Mahinda Rajapaksa, trifft unter großem Jubel von einer Auslandsreise wieder in Colombo ein. Er hat immer wieder betont, die Tamilen-Rebellen der LTTE mit militärischen Mitteln schlagen zu wollen.
Der Kontrahent: Der Anführer der LTTE, Velupillai Prabhakaran, auf einem undatierten Archivbild, das nach Angaben von Sri Lankas Verteidigungsministerium aus einem Familienalbum stammt. Wo sich Prabhakaran aufhält, ist unklar.
Auch dieses Bild ist laut Behörden aus dem Familienalbum des LTTE-Chefs entnommen, der sich mit seinen Angehörigen seit langem versteckt hält. Wer darauf zu sehen ist und von wann die Aufnahme stammt, teilte das Ministerium nicht mit.
Nach Angaben der Armee haben die Soldaten am Strand im Nordosten des Landes zwei Schiffe der Tamilen-Rebellen aufgebracht.
Auch dieses Bild veröffentlichte das sri-lankische Militär: Den Angaben zufolge zeigt es Zivilisten, die vor den Kämpfen flüchten.
Die Rebellen nähmen Zivilisten als lebende Schutzschilde - behauptet die Armee und veröffentlicht dieses Bild, das Opfer der LTTE zeigen soll.
Der einzige Weg aus der Gefahrenzone führt lange Zeit nur durch eine Lagune. Berichten zufolge machen sich Tausende auf, um sich durchs Wasser in Sicherheit zu bringen.
An Land angekommen, laufen die Flüchtlinge mit ihrer spärlichen Habe davon.
Das Örtchen Putumatalan im Norden Sri Lankas ist überfüllt mit Flüchtlingen.