Sri Lankas Ostküste Bedrohtes Idyll
Halbmondbucht Arugam Bay: Bisher planschen fast nur einheimische Touristen im seichten Wasser, die Frauen in Saris oder T-Shirts. Die feinsandige Bucht fällt sehr flach ins Meer ab, ideal für die Gäste aus Colombo oder Kandy, von denen viele nicht schwimmen können.
Einfache Unterkünfte: Oft gibt es weder Strom noch fließendes Wasser. Doch dafür sind die Hütten stimmungsvoll und günstig.
Guesthouse-Besitzerin Merete Scheller: Die Dänin kaufte mit ihrem Mann vor 28 Jahren ein Stück Land mit einer Palme darauf und baute ein kleines Hotel. Doch sie und die anderen Besitzer der kleinen Guesthouses sind nervös: "Viele Leute wollen jetzt ihren Fuß in die Tür dieser Goldmine bekommen."
Idyll für Rucksackreisende: Am einen Ende der Bucht paddeln Surfer um die nächste Welle, am anderen Ende grasen Büffel. Bunte Boote fahren zum Fischfang hinaus,...
...weit und breit ist oft außer den Fischern niemand am Strand zu sehen.
Urlaubsort für Einheimische: Vahid ist mit seiner Familie schon mehrmals im Minivan hierhergefahren, seit der Krieg vorbei ist. Sie kommen nur für das Wochenende. "Aus Kandy sind es nur sieben Stunden", sagt er, für Sri Lanka ist das ein Katzensprung.
Miss Victoria in Passekudah: Seit 32 Jahren führt die methodistische Tamilin ein kleines Hotel an der Küste. Sie machte es als Einzige nicht dicht, nachdem die Rebellen 1990 die Polizeistation angriffen und die Touristen wegblieben. Sie ist berühmt für ihr Curry.