St. Peter am Hart: Missbrauchsvorwürfe gegen 80-Jährigen fallengelassen - DER SPIEGEL
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St. Peter am Hart Missbrauchsvorwürfe gegen 80-Jährigen fallengelassen

Der Verdacht war ungeheuerlich: Ein Österreicher sollte über Jahrzehnte seine Töchter sexuell missbraucht haben. Nun ist der Haftbefehl gegen den 80-Jährigen aufgehoben worden - die Frauen verneinten in Vernehmungen jeglichen Missbrauch durch ihren Vater.
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Ein wegen Inzest- und Missbrauchsvorwürfen verhafteter 80-jähriger Österreicher ist wieder auf freiem Fuß. Das Landesgericht Ried im Innkreis habe den Haftbefehl gegen den Mann am Freitag aufgehoben, teilte die Staatsanwaltschaft am Freitag mit.

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Trügerische Idylle in St. Peter am Hart: Dem 80-Jährigen wurde vorgeworfen, in diesem Haus seine beiden Töchter von 1970 bis Mai 2011 regelmäßig vergewaltigt zu haben.

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Die Frauen sind heute 53 und 45 Jahre alt. Sie offenbarten den angeblichen Missbrauch erst im August 2011.

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Der Fall hatte großes Medieninteresse ausgelöst.

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Hätten sich die Vorwürfe bestätigt, hätte dem 80-Jährigen eine Freiheitsstrafe von bis zu zehn Jahren gedroht.

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Der Beschuldigte Gottfried W. hatte die Vorwürfe stets bestritten. Er war zunächst in einem Pflegeheim, wurde aber nach Bekanntwerden der Vorwürfe in Haft genommen. Nun ist er wieder frei.

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St. Peter am Hart hat gerade einmal 2400 Einwohner. Die Vorwürfe hatten in dem kleinen Ort für große Betroffenheit gesorgt.

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