Staatsakt für Genscher - DER SPIEGEL
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Staatsakt für Hans-Dietrich Genscher Abschied vom "ewigen Außenminister"

Nur selten werden verstorbene Bundesminister mit einem Staatsakt gewürdigt. Hans-Dietrich Genscher ist diese Ehre zuteil geworden. Sein Sarg wurde dazu an seiner alten Wirkungsstätte aufgebahrt.
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Zu Ehren von Hans-Dietrich Genscher hat im ehemaligen Plenarsaal des Bundestags in Bonn am Sonntag ein Staatsakt stattgefunden. Bundespräsident Joachim Gauck verneigt sich vor dem Sarg.

Foto: Rolf Vennenbernd/ dpa
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Der frühere Außenminister Genscher war am 31. März im Alter von 89 Jahren gestorben. Diese Aufnahme entstand im November 2014.

Foto: Matthias Balk/ dpa
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Das Zeremoniell des Staatsakts wird verstorbenen Ministern nur selten zuteil. Genscher war von 1969 bis 1974 Innenminister und anschließend bis 1992 Außenminister. Er gilt als einer der Architekten der deutschen Einheit. Wegen seiner langen Amtszeit nannte man ihn den "ewigen Außenminister".

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Der ehemalige Plenarsaal des Bundestags in Bonn ist heute Teil eines Konferenzzentrums.

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Zu dem Staatsakt waren etwa 800 Gäste geladen. Dieses Foto zeigt Bundeskanzlerin Angela Merkel beim Eintreffen am Ort der Trauerfeier in Bonn.

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Bundespräsident Joachim Gauck hatte den Staatsakt angeordnet.

Foto: Oliver Berg/ dpa
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Finanzminister Wolfgang Schäuble.

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Der FDP-Parteivorsitzende Christian Lindner mit seiner Frau Dagmar Rosenfeld.

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Altbundeskanzler Gerhard Schröder (r.), der ehemalige SPD-Parteivorsitzende Franz Müntefering und IOC-Präsident Thomas Bach unterhalten sich am Rande der Trauerfeier.

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Norbert Blüm war von 1982 bis 1992 Kabinettskollege von Genscher. Der ehemalige CDU-Politiker war während dieser Zeit Bundesminister für Arbeit und Sozialordnung.

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Rainer Brüderle (FDP) und Claudia Roth (Grüne).

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NRW-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft (SPD).

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Unter den Gästen des Staatsakts war auch die Verlegerin Friede Springer (r.).

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Angela Merkel unterhält sich mit Frankreichs Ex-Außenminister Roland Dumas (93).

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Dieter Hallervorden beim Staatsakt für Genscher - der Komiker ist ein Unterstützer der FDP.

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"Abschied vom Helden von Prag" steht auf dem Plakat dieses Bewunderers von Genscher. Die Bezeichnung bezieht sich auf die Geschehnisse des 30. September 1989, als Genscher vom Balkon der deutschen Botschaft in Prag aus mehreren Tausend dort ausharrenden DDR-Bürgern die Botschaft verkündete, dass ihre Ausreise bewilligt werde.

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Genschers Ehefrau Barbara neben Bundespräsident Gauck.

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Verneigung vor dem Sarg Genschers. Von links: Bundesratspräsident Stanislaw Tillich, Andreas Voßkuhle, Präsident des Bundesverfassungsgerichts, Bundeskanzlerin Merkel und Bundestagspräsident Norbert Lammert.

Foto: Ina Fassbender/ dpa
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James Baker, ehemaliger Außenminister der USA.

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Der Sarg wurde nach dem Staatsakt von Bundeswehrsoldaten aus dem Plenarsaal getragen.

Foto: Oliver Berg/ dpa
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