Winston Churchill "Empire first"
Die "Großen Drei": Winston Churchill, links, Franklin D. Roosevelt, Mitte, und Josef Stalin während der Konferenz von Jalta vom 4. bis zum 11. Februar 1945.
Konferenz von Jalta: Josef Stalin, der sowjetische Außenminister Andrei Gromyko, William Leahy, Edward Stettinius, Franklin D. Roosevelt, Averell Harriman, Alexander Cadogan, James F. Byrnes und Winston Churchill (von links) am 12. Februar 1945 während der Konferenz von Jalta. Außer militärischen und politischen Maßnahmen zur Beendigung des Zweiten Weltkriegs vereinbarten die "Großen Drei" auf diesem Gipfeltreffen eine Neuordnung Europas - unter anderem die Aufteilung des Deutschen Reiches in vier Besatzungszonen, die Entmilitarisierung und Entnazifizierung Deutschlands und die Forderung der Oder-Neiße-Linie als Westgrenze.
Verbündete: Josef W. Stalin, links, und Winston Churchill im Gespräch auf der Konferenz von Jalta im Februar 1945.
Luftschlacht um England: Britische Hawker-Jagdflugzeuge vom Typ "Hurricane" beim Start am 16. September 1940 während des Höhepunktes der Luftschlacht um England. Der Versuch der deutschen Luftwaffe, auf diesem Wege die Kapitulation Großbritanniens zu erzwingen, scheiterte schnell.
Truppenbesuch: Winston Churchill besucht am 25. Oktober 1940 in Schottland polnische Truppen. Hinter ihm steht John Dill, Vizechef des Imperialen Generalstabes. Polnische Soldaten kämpften auf Seiten der Alliierten an allen Fronten des Zweiten Weltkrieges von der Luftschlacht um England bis zur Invasion in der Normandie und in Italien.
Treuer Staatsmann: "Was für das Empire gut ist, ist auch für mich gut; was für das Empire schlecht ist, ist auch für mich schlecht", sagte Winston Churchill, hier mit Prinzessin Elisabeth am 22. März 1950 bei einem Dinner der Lord Mayor's National Thanksgiving Fund. Im Hintergrund sind Clement Attlee, Premierminister des Vereinigten Königreiches, und dessen Frau zu sehen.
Adeliger Spross: Winston Churchill (Foto von 1889) stammte aus einer der einflussreichsten Familien Großbritanniens. Sein Vater war der britische Politiker Lord Randolph Churchill, seine Mutter die amerikanische Millionärstochter Jennie Jerome. Sein Großvater väterlicherseits zählte als Herzog von Marlborough zum britischen Hochadel.
Junger Offizier: Von 1895 bis 1901 nahm Winston Churchill als Soldat und Kriegsberichterstatter an fünf verschiedenen Kolonialkriegen teil, als Offizier war er unter anderem im Sudan und in Indien im Einsatz.
Konferenz von Teheran: Der sowjetische Diktator Stalin, US-Präsident Franklin D. Roosevelt und Winston Churchill, der britische Premierminister,trafen sich 28. November bis zum 1. Dezember 1943 in Teheran, um ihr weiteres Vorgehen auf dem europäischen Kriegsschauplatz zu besprechen. Auf dem Rückweg erkrankte Churchill schwer - und die Modeschöpferin Coco Chanel musste ihren von Himmlers Reichssicherheitshauptamt unterstützen Plan aufgeben, den Briten-Premier zu treffen, um ihn zu Verhandlungen mit Deutschen zu bewegen.
Potsdamer Konferenz: Der britische Premierminister Winston Churchill, der amerikanische Präsident Harry S. Truman und der sowjetische Diktator Josef Stalin reichen sich während der Potsdamer Konferenz vor Schloss Cecilienhof die Hände. Auf der Konferenz, die am 17. Juli 1945 begann und mit der Unterzeichnung des Potsdamer Abkommens am 2. August 1945 endete, wurden die politischen und wirtschaftlichen Grundsätze über die Behandlung des im Zweiten Weltkrieg besiegten Deutschen Reiches festgelegt.
Churchill und Montgomery: Der britische Premierminister Winston Churchill (stehend) besucht im Januar 1944 britische Truppen in Tripolis. Im Wagen sitzen vorne Bernard Montgomery, Befehlshaber der 21. britischen Heeresgruppe, hinten Oliver Leese, Kommandeur der 8. Britischen Armee.
Letzte Jahre eines Realpolitikers: Winston Churchill und Anthony Eden, sein Nachfolger im Amt des Premierministers, nach einem Mittagessen in der Downing Street No. 10 am 28. November 1955. Nach einem wiederholten Schlaganfall hatten Parteifreunde Churchill nahegelegt, seinen vorzeitigen Rücktritt zu erklären.