Stachelhäuter Profiteure einer Katastrophe
Unterwasserwelt vor mehr als 300 Millionen Jahren (Illustration): Crinoide, frühe Verwandte der heutigen Seelilien und Haarsterne, werden von Fischen gefressen. Die Tierchen, die zum Teil fest verankert am Meeresboden leben, profitierten von einem Massenaussterben. Der Grund: viele ihrer Jäger verschwanden dabei.
Versteinerte Seelilien: Trotz des Namens handelt es sich um keine Pflanzen, sondern um Tiere. Seelilien ernähren sich von Plankton. Diese rund 235 Millionen Jahre alten Exemplare wurden in einem Kalksteinwerk im nordhessischen Liebenau entdeckt.
Haarstern auf Koralle: Im Gegensatz zu den Seelilien sind Haarsterne mobil. Einige Arten kriechen, andere schwimmen. Oft klammern sie sich jedoch am Untergrund fest.
Entdeckung am Meeresboden: 2008 sichteten Forscher in Gewässern zwischen Neuseeland und der Antarktis ein Gebiet, das von Millionen von Stachelhäutern bevölkert ist.