Stachelhäuter: Profiteure einer Katastrophe - DER SPIEGEL
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Stachelhäuter Profiteure einer Katastrophe

Es war eine gewaltige Arten-Apokalypse: Vor rund 360 Millionen Jahren starb ein großer Teil der Lebewesen im Meer aus, viele Fischarten verschwanden. Die frühen Verwandten der Seesterne gingen jedoch aus Gewinner aus der Katastrophe hervor. Forscher haben jetzt festgestellt, warum.
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Unterwasserwelt vor mehr als 300 Millionen Jahren (Illustration): Crinoide, frühe Verwandte der heutigen Seelilien und Haarsterne, werden von Fischen gefressen. Die Tierchen, die zum Teil fest verankert am Meeresboden leben, profitierten von einem Massenaussterben. Der Grund: viele ihrer Jäger verschwanden dabei.

Foto: Robert Nicholls
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Versteinerte Seelilien: Trotz des Namens handelt es sich um keine Pflanzen, sondern um Tiere. Seelilien ernähren sich von Plankton. Diese rund 235 Millionen Jahre alten Exemplare wurden in einem Kalksteinwerk im nordhessischen Liebenau entdeckt.

Foto: Uwe Zucchi/ picture-alliance/ dpa
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Haarstern auf Koralle: Im Gegensatz zu den Seelilien sind Haarsterne mobil. Einige Arten kriechen, andere schwimmen. Oft klammern sie sich jedoch am Untergrund fest.

Foto: TARIK TINAZAY/ AFP
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Entdeckung am Meeresboden: 2008 sichteten Forscher in Gewässern zwischen Neuseeland und der Antarktis ein Gebiet, das von Millionen von Stachelhäutern bevölkert ist.

Foto: AFP
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