Stadtflucht - DER SPIEGEL
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Ein Haus auf dem Dorf Endlich Platz

Familie Steimer hat ein Appartement in München gegen ein Haus auf dem Dorf getauscht. Bereut hat sie es nicht.
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Der Kreisel in der Sackgasse vor dem Haus ist der Lieblingsplatz von Sohn Daniel. Darum zieht es auch seine Eltern oft auf die Bank unter der Linde. "Daniel hat eine sichere Kindheit", sagen Monica und Andreas Steimer über ihr Leben auf dem Land.

Foto: argum / Falk Heller
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Das Haus war elf Jahre alt, als die Familie es gekauft hat. "Wir konnten hier einziehen und uns wohlfühlen."

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Die Essecke der Familie verbindet Küche und Wohnzimmer. "Unsere vorherige Wohnung war so groß wie hier Küche und Wohnzimmer", sagt Andreas Steimer.

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Mit ihrem Umzug vergrößerten sich die Steimers von einem kleinen Appartement auf 180 Quadratmeter. Daniel hat ein eigenes großes Zimmer.

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Das Kettcar gehört zu Daniels Fuhrpark. Sein Vater musste während seiner Kindheit in der Stadt auf so ein Gefährt verzichten.

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In den ersten beiden Jahren nach dem Umzug hat das Paar viel am Garten verändert. "Es ist sehr schön, wenn man sieht, wie alles wächst", sagt Andreas Steimer. Die Familie grillt gern mit Freunden und Bekannten im Garten.

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In dem kleinen Ortsteil hält nur dreimal täglich ein Bus. Die Fahrt zur nächstgelegenen S-Bahn-Station ist nur morgens kurz nach 6 Uhr ohne Umsteigen möglich. Also musste ein zweites Auto her. Das kostet zwar, aber dafür gibt die Familie auf dem Land weniger Geld für Café- und Restaurantbesuche aus.

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Gegenüber der Haustür grasen Pferde. Doch der Familie ist auch die Anbindung an München wichtig. "Die Mischung macht es: Hier die Natur und in der Stadt das kulturelle Angebot", sagt Monica Steimer.

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