ESC-Stadt Kiew Der Beat der Stadt
Die Andreaskirche mit ihren fünf türkis-goldenen Kuppeln: Kiew strotzt nicht nur vor Schönheit und Geschichte, sondern zieht Besucher auch mit ihrem Energielevel in den Bann.
Stadtstrand: An den feinsandigen Dnepr-Stränden kann man im Sommer wunderbar ausspannen.
Die Zahl der Touristen, die nach Kiew kamen, war 2015 dramatisch eingebrochen, jetzt geht es erneut aufwärts, nicht nur während des Eurovision Song Contest. Kiew wurde voriges Jahr bereits wieder von 1,2 Millionen Touristen besucht.
Es sind kleine Zeichen, welche die Veränderungen nach dem blutigen Aufstand 2014 auf dem Maidan signalisieren: Polizisten tragen Uniformen, die an die Dienstkleidung amerikanischer Polizisten erinnern, und machen den Eindruck, als seien sie nun wirklich ein freundlicher Dienstleister und nicht mehr die korrupte Miliz vergangener Zeiten, die die Einwohner malträtierte.
Glänzende Kirchenkuppeln überragen die Stadt, die einst Zentrum der mittelalterlichen Kiewer Rus war, aus der sich Russland entwickelte.
Ihre Liebe zur eigenen Stadt zeigen die Kiewer nicht nur, weil Eurovision Song Contest ist.
Der Maidan ist der Knotenpunkt auf dem Chreschtschatyk und zum Eurovision Song Contest die größte Fan-Meile.
Mit ihrem Bürgermeister, dem früheren Profi-Boxer Vitali Klitschko sind viele Kiewer nicht besonders zufrieden. Er gilt als nicht sehr erfolgreich. Wirtschaftlich geht es den Kiewern nicht gut. Ihr Durchschnittslohn liegt bei umgerechnet 340 Euro monatlich.
Das Gefühl, trotz allem ein Stückchen näher an Europa herangerückt zu sein, ist überall zu spüren.