Städtetipp Lissabon: Tejo, Tram, Törtchen - DER SPIEGEL
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Städtetipp Lissabon Tejo, Tram, Törtchen

Mojito schlürfen beim Sonnenuntergang, Mountainbiken in steilen Gassen: Reiseführer-Autor Johannes Beck verrät SPIEGEL-ONLINE-Lesern, was in Lissabon im Sommer Spaß macht - und dass sogar melancholische Fado-Sänger Sinn für Humor haben.
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Tram Nr. 28: Eine Fahrt in den historischen Wagen der Straßenbahn gehört zum Standardprogramm eines jeden Lissabon-Besuchers. Reiseführer-Autor Johannes Beck hat aber einen besseren Tipp, wie man sich in Portugals Hauptstadt fortbewegen kann: per Fahrrad.

Foto: Turismo de Lisboa / Gustavo Figueiredo
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Blick auf den Tejo: Wer die steilen Gassen mit dem Moutainbike erkunden will, braucht allerdings stramme Waden.

Foto: Turismo de Lisboa
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Geschäftiges Treiben: Die Baixa ist das Bankenviertel Lissabons. Das Viertel wurde im 18. Jahrhundert auf dem Reißbrett geplant und sticht durch seine rechtwinklig angeordneten Straßen hervor. Heute gibt es hier viele Modeboutiquen, Juweliere und Cafés, in denen man sich über die berühmten...

Foto: Turismo de Lisboa / Gustavo Figueiredo
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...pastéis de nata hermachen kann: Vanillecremetörtchen in Blätterteig. Allerdings schmecken sie nirgendwo besser als...

Foto: Turismo de Lisboa / Gustavo Figueiredo
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...in der Fábrica dos Pastéis de Belém, findet Reiseführer-Autor Johannes Beck.

Foto: Jose Manuel
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Wunderschöne Gemäuer im Stadtteil Belém: Gleich neben der Konditorei befindet sich das Kloster Mosteiro dos Jerónimos und die dazugehörige Kirche. Übrigens waren es die Mönche, die den Portugiesen die berühmten Vanilletörtchen vermachten. Noch heute werden sie nach altem Mönchsrezept hergestellt.

Foto: Turismo de Lisboa / Gustavo Figueiredo
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Aufräumen mit dem Klischee: Fado-Konzerte sollen traurige Veranstaltungen sein, die die Portugiesen besuchen, um sich mal wieder richtig auszuweinen? Stimmt nicht, sagt Lissabon-Kenner Johannes Beck. Wer genau hinhöre, könne feststellen, dass die Texte der Lissabonner Volksmusik manchmal sehr witzig sind.

Foto: Turismo de Lisboa
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Dann aber doch eine traurige Wahrheit: Wegen der Wirtschaftskrise mussten einige Fado-Lokale mangels Publikum schließen.

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Blick über das rote Dächermeer des Altstadtviertels Alfama: Nur eine von vielen fantastischen Aussichten über die Stadt. Eine andere bietet der Aussichtspunkt Miradouro da Graça mit seinem Terrassencafé.

Foto: AP
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Mega-Deko auf dem Gehweg: In Lissabon können Besucher auf ein paar Metern über die Welt schreiten.

Foto: Jose Manuel
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Küchenmeister in Aktion: Fisch auf den Grill und "bom apetite!" In Lissabon hat man es gerne etwas rustikaler. Auch für den späten Hunger in der Nacht hat Johannes Beck einen Geheimtipp parat: In der versteckten Bäckerei in der Rua da Rosa 186 gibt es pão com chouriço, Brot mit eingebackener Paprika-Räucherwurst, das frisch aus dem Ofen kommt.

Foto: Jose Manuel
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Buntes Sortiment: Wer ein kulinarisches Mitbringsel sucht, der wird in der Conserveira de Lisboa fündig. Seit 1930 gibt es in dem Traditionsgeschäft Sardinenkonserven zu kaufen. Der Fisch ist eingelegt in Öl, Zitronensaft oder mit Chili gewürzt.

Foto: Turismo de Lisboa
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Brücke des 25. April: Wer mit dem Auto nach Lissabon fährt, wird beim Überqueren der 2,3 Kilometer langen Hängebrücke stauen. 70 Meter über Normalnull schwebt sie.

Foto: Antonio Sacchetti
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Surfer in Carcavelos: Morgens Museum, nachmittags Wellenreiten oder Beach-Volleyball: Wer genug vom Lissabonner Stadtflair hat, muss nur in die S-Bahn springen (am Bahnhof Cais do Sodré) und ab geht's an die Strände der Linha de Cascais.

Foto: AP
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Cascais: Etwas weiter trifft man dann auf die Küste von Estoril - auch hier zieht es viele Lissabonner zum Baden hin.

Foto: Junta de Turismo da Costa do Estoril
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Cabo da Roca bei Sintra: Wer noch ein bisschen weiter den Atlantik hochfährt, gelangt zum westlichsten Punkt des europäischen Festlands.

Foto: Rui Morais de Sousa
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