Städtetipp Rio de Janeiro Die Wunderbare
Strände so weit das Auge reicht: Die meisten Rio-Bewohner zieht es für ein Sonnenbad nach Ipanema, wo man sich an bestimmten Strandabschnitten mit Freunden trifft. Posto 9 ist der belebteste Fleck, am Posto 8 versammelt sich Rios große Schwulen-Gemeinde.
Copacabana: Der berühmteste Stadtstrand der Welt ist 3,2 Kilometer lang.
Dem Himmel nah: Den besten Panorama-Blick hat man von der Aussichtsplattform des 709 Meter hohen Corcovado-Felsens, auf dem die gewaltige Christus-Statue thront. Von hier sieht man...
...die Copacabana, das Zentrum von Rio und...
...seine Nachbarstadt Niterói: Der brasilianische Architekt Oscar Niemeyer hat hier ein Kunstmuseum gebaut, das wie ein Ufo aussieht.
Rios letzte alte Straßenbahn: Im Zentrum einsteigen und hinauf nach Santa Teresa fahren. 1949 beschrieben zwei tschechische Reisejournalisten die abenteuerliche Fahrt so: "Wacklige Archen, Museumsschaustücke, die versehentlich noch einmal auf Schienen gestellt wurden und nun durch die Nebenstraßen von Rio rattern."
Kunterbunte Häuser in der Favela Santa Marta in Botafogo: Man kann das Armenviertel inzwischen leicht auf eigene Faust erkunden.
Bunte Plastikschuhe: Havaianas-Badelatschen kennt man auch in Deutschland. In Rio gibt es sie deutlich günstiger und in tausend Varianten, zum Beispiel in Gelbgrün, den Farben Brasiliens, oder mit wellenförmigem Muster, das an die Strandpromenade der Copacabana erinnert.
"Tudo bem" sagen Rios Bewohner in allen Lebenslagen: Es ist ein Seufzer der brasilianischen Seele oder ihr Jubelschrei. Es erspart eine Menge Worte und Energie in dieser Hitze.
Sonnenuntergang an der Copacabana: Es hat seine Gründe, warum man von der Cidade maravilhosa (auf Deutsch: wundervolle Stadt) spricht, wenn man über Rio redet.
Nachts in Rio: Zwischen Santa Teresa und dem Zentrum liegt das Bohème-Viertel Lapa. 200 Meter hinter den Arcos da Lapa, einem Aquädukt von 1723, trifft man auf die Kreuzung Rua Mem de Sá/Rua do Lavradío mit vier netten Eckkneipen.
"Cariocas mögen keine roten Ampeln", lautet der Text eines populären Songs. Die Metapher will sagen: Hier gehört die Leichtigkeit des Seins zum Alltag.
Straßenparty am Wochenende: In Rios Ausgehviertel Lapa bevölkern die Cariocas nachts die Gassen.