"Star Wars Battlefront 2" im Test - DER SPIEGEL
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"Star Wars"-Spiel im Test So sieht "Battlefront 2" aus

Vier Wochen vor dem Kinostart von "Episode VIII" erscheint ein neues "Star Wars"-Videospiel - und Hersteller EA erntet aufgrund optionaler Mikrotransaktionen den größten Shitstorm der Firmengeschichte. Spaß macht das Gebotene trotzdem, speziell im Multiplayer.
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Gelungener Kampagnenauftakt in "Battlefront 2": Zu Spielbeginn erlebt der Spieler einige Schlüsselszene aus der Sicht einer kleinen Droiden-Einheit namens ID-10.

Foto: Electronic Arts/ Sönke Siemens
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ID-10 kann lautlos durch die Gegend schweben, Computerterminals hacken und bei Gefahr Elektroschocks verteilen. In die Schusslinie der Rebellen sollte man ihn trotzdem nicht manövrieren.

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Vardos, die Heimatwelt der Hauptfigur Iden Versio, steht in Flammen. Warum genau, wird an dieser Stelle nicht verraten. Gleich geht's im Cockpit eines tonnenschweren AT-AT-Kampfläufers weiter.

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Luke Skywalker ist einer von insgesamt fünf Helden, die im Verlauf der Kampagne einen Gastauftritt als spielbare Figur feiern. Hersteller EA konnte alle bekannten deutschen Synchronsprecher verpflichten, was der Atomsphäre zugutekommt.

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Schicke grafische Details: Mit jedem Treffer wirkt das Outfit von Han Solo abgenutzter. Hier verteidigt er gerade den Millennium Falken vor nicht sonderlich koordiniert angreifenden Sturmtruppen.

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Wird eine Spielfigur - hier Prinzessin Leia Organa - getroffen, färben sich die Ränder des Bildschirms rot. Um sich zu regenerieren, genügt es, kurzeitig hinter einer Deckung Schutz zu suchen. Die bewährte Spielmechanik kommt Gelegenheitsspielern entgegen, nimmt der Kampagne aber vielfach die Herausforderung.

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Schmunzeln vorprogrammiert: Zwei Charaktere rasen in einem Wolkenfahrzeug drei Sternenzerstörern entgegen. Leider nutzt das dann folgende Missionsdesign die Möglichkeiten des verrückten Szenarios kaum aus.

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Weltraumschlachten innerhalb der Kampagne sind grafisch spektakulär inszeniert, spielerisch aber nicht allzu fordernd. Ein Tipp für erfahrene Shooter-Spieler: am besten gleich auf dem höchsten der drei Schwierigkeitsgrade durchstarten.

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Im mehrstufigen Multiplayer-Spielmodus "Galaktischer Kampf" schließen sich pro Seite je 20 Spieler in Teams zusammen. Im Praxistest mit der Early-Access-Version lief die Action dabei weitgehend flüssig, es gab keine nennenswerten Verbindungsprobleme.

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Im Arcade-Modus tritt man entweder allein oder mit einem Koop-Kollegen gegen wellenweise anrückende Gegner an. Wenn man über einen zweiten Controller verfügt, lässt sich diese Spielvariante auch auf dem geteilten Bildschirm erleben.

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Auf Xbox One X und Playstation 4 Pro macht die Optik noch einmal einen spürbaren Sprung nach vorn, insbesondere wenn man einen 4K-Fernseher mit HDR-Unterstützung hat.

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Der Modus "Sternenjäger-Angriff" bietet rasante Weltraumschlachten für bis zu 24 Spieler. Heldenschiffe wie der Millennium Falke (oben links im Bild) sind ebenfalls an Bord. Sie können allerdings erst dann angewählt werden, wenn durch Abschüsse ausreichend sogenannte Kampfpunkte angehäuft wurden.

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Fan-Paradies: Die Multiplayer-Schlachten erstrecken sich über alle drei "Star Wars"-Epochen. Mit von der Partie ist unter anderem das Vorläufermodell des X-Wings, der ARC-170-Sternjäger.

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Im Tausch gegen Ingame-Credits erhält man Lootboxen. Die Inhalte sind von unterschiedlicher Seltenheit und nach dem Zufallsprinzip zusammengestellt. Sternenkarten etwa gewähren Einheitenklassen neue Fähigkeiten. Pro Tag gibt es außerdem eine Lootbox frei Haus - ganz wie man es aus dem Mobile-Games-Sektor kennt.

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Doppelte Sternenkarten münzt das Spiel automatisch in Credits um. Ein Tausch mit anderen Spielern ist nicht vorgesehen.

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EA hat dem Druck der Community nachgegeben: Seit dem 17. November 2017 ist es vorerst nicht mehr möglich, Lootboxen im Tausch gegen Kristalle zu erwerben. Letztere konnte man für Echtgeld in dem hier abgebildeten Ingame-Menü kaufen.

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Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?