"Star Wars Jedi Challenges" Das Spiel mit dem Lichtschwert
So hat man sich einen Jedi-Ritter aus dem "Star Wars"-Universum wohl nicht vorgestellt: Vorm Gesicht ein klobiges Headset, in der Hand eine Art leuchtender Riesenlippenstift.
Anders sieht die Sache für den Spieler aus, der das AR-Headset trägt. Per Augmented Reality sieht er zum Beispiel Kampfdroiden im Anmarsch.
Um das Spiel zu starten, müssen Spieler zunächst einen batteriebetriebenen Peilsender aufstellen und ein paar Schritte zurücktreten. Der Peilsender hilft, die Position des Spielers im Raum zu erfassen.
Der Lichtschwert-Controller lässt sich per Bluetooh mit einem Smartphone verbinden. Letzteres gehört aber nicht zum Lieferumfang. Spieler müssen also ein eigenes Gerät parat haben - und die dazugehörige, kostenlose App herunterladen.
Schließlich müssen Spieler die App starten, sich durch ein Einrichtungsmenü wischen und das Smartphone ins AR-Headset hineinschieben. Das Headset ist auch für Brillenträger geeignet.
Per Knopfdruck am Lichtschwert-Controller erscheint die Klinge. Sie wird wie alle anderen AR-Bilder vom eingeschobenen Smartphone mithilfe von Prismen ins Sichtfeld des Spielers projiziert. Die Klinge schwebt wie ein Hologramm über dem Controller und verletzt Gegner durch Berührung.
Spieler sollten um sich herum ein bis zwei Meter Platz haben. Das AR-Headset ist zwar durchsichtig - wenn einem ein Stormtrooper entgegenrennt, kann man die reale Umgebung aber auch mal vergessen.
Nach kurzer Zeit wird das Spiel schweißtreibend: Zum einen aufgrund der ausladenden Bewegungen, zum anderen, weil unter dem AR-Headset kaum Luft zirkuliert.