Start-up-Träume: Idee, App, Reibach - DER SPIEGEL
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Start-up-Träume Idee, App, Reibach

Von der Idee zur eigenen Firma in 54 Stunden: Das verspricht die Organisation Startup Weekend. Die Macher spielen mit den Träumen der Teilnehmer - und die spielen mit. Denn nur wer fest ans große Geschäft glaubt, hat überhaupt eine Chance, eine kleine.
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Talents Art (vorne v. l. Anke Surmann, Benjamin Jonas, Nadja Pürwitz, hinten v. l. Leonard Zenouzi, Tom Duve) ist eine elektronische Kunstgalerie. Sie bietet Kunststudenten und noch unbekannten Künstlern eine Plattform. Der Käufer bekommt Einzelstücke zu bezahlbaren Preisen. 50 Prozent ihrer Einnahmen müssen die Künstler als Provision an Talents Art zahlen. Die Jury wählte das klassisches Verkaufsportal zum Sieger des Lüneburger Startup Weekend, zur Überraschung der Gründer. "Das ist ja eigentlich nichts wirklich Neues", sagen Nadja Pürwitz und Tom Duve über ihre Idee. Ob sie weitermachen? Keine Ahnung - alles ist offen bei den Veranstaltungen von Startup Weekend. mehr… .

Foto: Ann-Kristin Mennen
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Blabber (Ideengeber Thomas Reimers vorne rechts und sein Team) arbeitet an interaktivem Fernsehen. In dem sozialen Netzwerk sollen sich die Zuschauer über ihre Lieblingssendungen austauschen. "Damit werden wir dem Trend zum Second Screen gerecht", sagt Teamchef Thomas Reimers. Finanzieren will sich das Start-up über zielgruppenspezifische Werbung auf der Homepage. Nach dem Wochenende soll das Projekt weitergehen: "Würden wir jetzt nicht weitermachen, wären wir schön blöd", sagt das Blabber-Team.

Foto: Ann-Kristin Mennen
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Bizbee (v. l. Thomas Schulze, Carina Graßmann und Ideengeber Korkut Kaptanoglu) verspricht "The first mobile crowdsourcing". Die Idee: Firmen lagern einfache Arbeiten an Bizbee aus. Dort werden sie gesplittet und an einen Schwarm von Arbeitsbienen versendet. Die bearbeiten die Aufträge mit dem Mobiltelefon, beim Warten auf den Bus oder in der Supermarktschlange. "Das ist effizient, schnell und kostengünstig", nennt Ideengeber Korkut die Vorteile für Unternehmen. An der Zukunft ihrer Idee zweifelt das Team nicht. Sie sind auf Investorensuche.

Foto: Ann-Kristin Mennen
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GetYum.me von Marco Langhoff: Die Pasta schmeckt, die Pizza nicht - eine detaillierte Menü-Kritik soll es bei GetYum.me geben, einem Bewertungsportal für Gerichte. "Wer hungrig ist, muss zuerst an diese App denken", nennt Marco das ambitionierte Ziel seines Teams. Als eine Art Aggregator von Bestelldiensten soll sich das Start-up durch Provisionen finanzieren. "Wir machen weiter", sagt GetYum.me, ...

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...auch wenn Langhoff den Marketing-Experten Tim Jaudszims, Mentor beim Startup Weekend, nicht überzeugt. Er hält das Konzept für zu wenig fokussiert.

Foto: Ann-Kristin Mennen
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Das Team von GetYum.me diskutiert, wie aus der Idee eine erfolgreiche App werden könnte.

Foto: Ann-Kristin Mennen
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Appgree (v. l. Nils Neubauer, Konstantin Krehl) ist der Name für ein verbindliches Verleihsystem für Privatpersonen. Denn wird die Playstation zu spät oder das Fahrrad gar beschädigt zurückgegeben, hört so manche Freundschaft auf, dachte sich Teamchef Nils Neubauer. Gänzlich überzeugt ist er trotzdem nicht: Nutzen Freunde tatsächlich eine solch formale App? Startup Appgree hält sich mit Zukunftsplänen zurück.

Foto: Ann-Kristin Mennen
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Movini (v. l. Waldemar Wacker, Ideengeber Rainer, Fabian Meyer) könnte eine soziale Plattform für Cineasten werden, die DVD-Abende in ihrer Stadt bieten oder suchen. Kooperationen mit Lieferdiensten und zielgerichtete Werbung sollen das Startup finanzieren. Die Jury ist angetan, das Team restlos überzeugt: "Wir sind bereits online", verkündet Rainer am Ende des Startup Weekends.

Foto: Ann-Kristin Mennen
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?