"Stefan George: Das geheime Deutschland" - DER SPIEGEL
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Dichter Stefan George Jenseits der Schwärmerei

Schwierige Beziehungen zu Schülern und die permanente Pflege am eigenen Mythos: Stefan George gilt als größter Dichter neben Rilke und Hofmannsthal, aber ihn umgibt ein Zwielicht. Eine Doku nähert sich ihm.
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Porträtaufnahme von Stefan George im Alter von 60 Jahren: Vom größten Dichter neben Hugo von Hofmannsthal und Rainer Maria Rilke sei "fast nur ein Raunen geblieben", heißt es zu Beginn einer neuen Doku, die sich George widmet.

Foto: ZDF/ akg-images
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Filmaufnahmen im deutschen Literaturarchiv in Marbach: George gilt als Trauersänger eines untergehenden Abendlandes, das eines Tages von den Anhängern eines "geheimen Deutschlands" wieder erweckt werden würde.

Foto: ZDF/ Ralf Rättig
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Aufnahme von Minusio in der Schweiz: Hier verbrachte George seine zwei letzten Lebensjahre größtenteils.

Foto: ZDF/ Ralf Rättig
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In der Doku kommt auch die Philosophin und Journalistin Svenja Flaßpöhler zu Wort. Max Weber erkannte in Stefan George schon 1910 den Anführer einer "Sekte". Flaßpöhler erläutert, dass "das Charisma, wenn man so will, immer ein antidemokratisches Moment in sich trägt".

Foto: ZDF/ Thomas Gutberlet
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Grabplatte von Stefan George: Die Dokumentation erzählt vom schwärmerischen Raunen und seiner Wirkung, ohne selbst ins Schwärmen oder Raunen zu verfallen

Foto: ZDF/ Ralf Rättig
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Thomas Karlauf: Der Autor einer George-Biografie beschreibt den Dichter als einen Jungen, "dem die Sprache der Eltern nicht genügte", der früh an seinem Mythos arbeitete.

Foto: ZDF/ Thomas Gutberlet
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Foto: ZDF/ akg-images
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Foto: ZDF/ Thomas Gutberlet
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