Expedition "Coast to Coast" Von Schottland nach Grönland
Die Expedition "Coast to Coast" begann in Berg am Starnberger See. Von dort fuhren Stefan Glowacz und sein Team über die Niederlande, Belgien und England bis nach Schottland zum Hafen Mallaig. "Mein großer Traum war, eine große Expedition von der Haustür aus zu beginnen, nachhaltig, und dabei so wenig Spuren wie möglich zu hinterlassen", sagt Glowacz.
In Mallaig wartete Skipper Wolf Kloss mit der "Santa Maria" auf Glowacz. Die 14 Meter lange Stahljacht und ihren Kapitän kennt der Profi-Kletterer schon von früheren Expeditionen.
Zwei Tage lang packten die Männer des Expeditionsteams die Ausrüstung von den Autos in das Schiff.
Ausrüstung und Verpflegung für drei Monate und sechs Personen müssen verstaut werden. Glowacz und Philipp Hans machen Pause am Steg von Mallaig.
Das Team (v.l.n.r.): Jan Kiehne, Wolf Kloss, Stefan Glowacz, Dani Kloss, Philipp Hans, Thomas Ulrich
Mehr Wäscheständer als Expeditionsjacht: Die "Santa Maria" vor dem Ablegen
Navigationsplatz: Die erste Tour führt zur Insel Skye.
Und schon während der ersten acht Stunden Segeln wird den Kletterern Glowacz und Hans mulmig im Magen.
Zum Glück gibt es vor der Atlantiküberquerung noch eine Auszeit am Felsen - und ein paar Seillängen an den Klippen von Neist auf Skye.
Das Seil wird sortiert, das Meer ist noch ruhig.
Auf der Strecke von den Westmänner-Inseln nach Grönland zieht ein Sturm auf - Windstärken von bis zu 40 Knoten sind angesagt.
Ein Selfie in der Welle: "Bei jeder Wasserwand rechne ich mit unserem sicheren Untergang", schreibt Glowacz.
In ruhigen Gewässern: Wolf Kloss und Stefan Glowacz wieder in entspannter Stimmung
Da bleibt auch Zeit für einen Kletterausflug am Mast.