Stefan Raab: Die Karriere in Bildern - DER SPIEGEL
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Raabs Karriere in Bildern Moderator, Erfinder, Rampensau

Seit seinem Rückzug aus dem Fernsehen vor mehr als drei Jahren tritt Stefan Raab kaum noch öffentlich auf. Nun hat sich der Moderator und Musiker überraschend an der Seite eines alten Bekannten gezeigt.
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Stefan Raab ist überraschend auf einer Opernbühne aufgetreten. Der Moderator, der sich vor mehr als drei Jahren aus dem Fernsehen zurückgezogen hatte, war am Samstag Überraschungsgast bei einem Konzert seines einstigen Schützlings Max Mutzke in Bonn, wie sein Management erklärte.

Foto: Willi Weber/ dpa
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Seit seinem Rücktritt 2015 tritt er nur noch selten öffentlich auf. Unter anderem im Oktober 2018 in Köln. Der Musiker kann auf eine einmalige Karriere zurückblicken.

Foto: Matthias Balk / dpa
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Stefan Raab 1997 - in diesem Jahr feierte er einen seiner ersten großen Erfolge: Für seinen Hit "Hier kommt die Maus" erhielt er den Echo. Seine Show "Vivavision" mischte deutsches Fernsehen auf.

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Die Anfänge: Am 8. März 1999 ging Raab mit "TV total" auf Sendung.

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Der 1966 in Köln geborene Entertainer - und gelernte Metzger - wechselte 1999 zu ProSieben und schaffte mit seiner Show "TV total" den großen Durchbruch. 16 Jahre lang moderierte er die Sendung. Klassisch Raab geht so: lässig aufgeknöpftes Hemd, breites Grinsen.

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Raab, ein passionierter Musiker, positionierte sich sogar international. Mit seinem Song "Wadde hadde dudde da" trat er 2000 für Deutschland beim Eurovision Songcontest in Stockholm an. Ergebnis: Platz fünf.

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Er hat ein gutes Händchen: Seine TV-Auskopplungen wie "Wok-WM" oder "Autoball" wurden Erfolge. Manche Formate waren so obskur, dass man glauben konnte, sie seien Resultat einer Wette über ein Paar Gläsern Bier.

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Raabs Arbeit wurde mehrfach ausgezeichnet. 2010 erhielt er den Comedypreis für die "Beste Comedy Late Night Show".

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Raab verstand es immer wieder, neue Formate zu etablieren - unter anderem das "TV total Turmspringen".

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Ebenfalls zum festen Bestandteil von Raabs Jahresprogramm wurde die Wok-WM.

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Nicht zu vergessen ist natürlich seine Erfolgsshow "Schlag den Raab". Es galt, den Meister persönlich zu schlagen - in verschiedenen bekannten Spielen und Sportarten, aber auch in seinen kuriosen Eigenkreationen. Dabei winkten den Kandidaten enorme Preisgelder. Raab war kein leichter Gegner und stellte immer wieder seinen Ehrgeiz unter Beweis.

Foto: Willi Weber/ obs
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Er gewinnt schrecklich gern, 2010 gelang Raab der große Triumph: Er pusht die junge Lena Meyer-Landrut beim 55. Songcontest in Oslo zum Sieg, Deutschland singt "Satellite".

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Vor der Bundestagswahl 2013 gehörte Raab zu den Moderatoren des Kandidatenduells zwischen Peer Steinbrück und Angela Merkel. Für den Entertainer war es ein Coup, in einer Reihe mit etablierten Politikjournalisten wie Anne Will zu stehen.

Foto: Sean Gallup/ Getty Images
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Raab versuchte sich auch als Solo-Politmoderator. In seiner Sendung "Absolute Mehrheit" konnte der Gast, der die absolute Mehrheit der Zuschauerstimmen bekam, 100.000 Euro gewinnen.

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Auch für Seichtes war Raab gern zu haben. Im Juni 2013 schäkerte er mit Markus Lanz und Michelle Hunziker bei "Wetten, dass...?", in der Hand hält er einen von ihm entworfenen Duschkopf.

Foto: Sascha Baumann/ dpa
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2005 erschuf Raab den Bundesvision Song Contest - der Wettbewerb wurde zum Dauerbrenner. 2014 posierte Raab mit den Gewinnern, der Band Revolverheld.

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Raab, die Kampfsau: Die Kandidaten bei "Schlag den Raab" bekamen nichts geschenkt.

Foto: Jörg Carstensen/ picture-alliance/ dpa
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