Stefan Strumbel: Kunst mit Heimatbezug - DER SPIEGEL
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Fotostrecke Pop Art aus der Heimat

Stefan Strumbel machte als Künstler das Thema Heimat wieder populär. Mit bunten Kuckucksuhren wurde er weltweit bekannt, arbeitete viel mit Schwarzwald-Symbolik. Derzeit ist Bronze sein bevorzugter Werkstoff.
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Die fast 18 Meter hohe Kuckucksuhr-Installation baute Stefan Strumbel 2012 am Karlsruher Schloss auf.

Foto: Uli Deck/ picture alliance / dpa
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In seinen Werken verarbeitet Strumbel Motive aus seiner Schwarzwälder Heimat. Hier seine Arbeit "Koonservativ" von 2012.

Foto: Uli Deck/ picture alliance / dpa
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Neben seiner Arbeit als Künstler entwirft Strumbel auch Bühnenbilder. Das Foto zeigt ihn auf der Bühne der Stuttgarter Staatsoper vor seinem Bühnenbild "La Boheme".

Foto: Sebastian Kahnert/ picture alliance / dpa
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Die Serie "Heimat Loves You" wurde auch auf der Kunstmesse Scope Basel ausgestellt - und vielfach kopiert.

Foto: Georgios_Kefalas/ picture-alliance/ dpa
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Strumbel verfremdet die Heimatsymbole und will beim Betrachter eine Auseinandersetzung mit der je eigenen Heimat auslösen: Was ist sie? Oder wo ist sie?

Foto: SPIEGEL ONLINE
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Der Künstler arbeitet in seinem Atelier in Offenburg. Er ist inzwischen weit über die Ortenau bekannt, zum Beispiel widmete sich die "New York Times" auf zwei Seiten ihm und seinem Werk.

Foto: SPIEGEL ONLINE
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Zweites immer wiederkehrendes Motiv neben Kuckucksuhren: Frauen mit Bollenhüten. Strumbel stellt mittlerweile in Galerien in aller Welt aus.

Foto: SPIEGEL ONLINE
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Strumbel arbeitet längst nicht mehr nur mit weltlichen Symbolen, auch religiöse Motive haben es ihm angetan.

Foto: SPIEGEL ONLINE
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Die Kirche in Kehl-Goldscheuer gestaltete der Künstler, der aus der Nachbarstadt stammt, 2011 komplett um: eine Madonna als Graffiti, Lichteffekte mit Leuchtdioden, moderne Streifenoptik an den Seiten. Dadurch wurde sie zu einem beliebten Ausflugsziel und musste nicht geschlossen werden.

Foto: Michael Bode/ picture alliance / dpa
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2014 arbeiteten Pfarrer und Künstler noch mal zusammen. Gut 50 Schafe trieb Strumbel in das Kirchenschiff. Strumbel wollte mit der Aktion an den christlichen Brauch des Osterlamms erinnern. "Heute gibt es das nur noch als Backware aus feinstem Biskuit."

Foto: Oliver Rath
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2015 kam der Bruch, Strumbel hatte genug von Heimat-Pop-Art: Der Künstler konzentriert sich fortan auf Bronze als Werkstoff.

Foto: König Galerie Berlin/ Foto: Studio Strumbel
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Zum 225. Jubiläum der Staatsbrauerei Rothaus, bekannt für ihre Tannenzäpfle, errichtete Strumbel sein bislang größtes Werk: "Verstehen ist das Gefühl von Heimat". Die 15 Meter hohen Zapfen aus Cortenstahl sind begehbar und sollen zusätzlich Besucher in den Hochschwarzwald ziehen.

Foto: Stefan Strumbel/ Staatsbrauerei Rothaus/ Foto: Horst Kiechle
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Für den Kunstverein Göppingen lieferte Strumbel 2015 die Jahresausstellung mit dem Titel "Handle with care". Passend dazu das Kernstück: "Das Kalte Herz".

Foto: Stefan Strumbel/ Kunsthalle Göppingen
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Stefan Strumbel spiegelt sich in der Kunsthalle Göppingen in seiner Ausstellung "Handle With Care" in seinem Werk "Tears for Fears I".

Foto: Marijan Murat/ picture alliance / dpa
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In der Wintersaison 2015/16 bekam Strumbel eine Solo-Ausstellung in seiner Heimatstadt Offenburg. Neben früheren Werken zeigte der Künstler neue Arbeiten wie Güsse von Luftpolstern.

Foto: Stefan Strumbel/ Foto: Tom Ziora
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Ausstellungsansicht der Strumbel-Schau in der städtischen Galerie Offenburg.

Foto: Stefan Strumbel/ Städtische Galerie Offenburg/ Foto: Tom Ziora
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?