Grönland 1912 Fundstücke einer historischen Expedition
Enkel und Opa in Grönland: Ziemlich genau 99 Jahre liegen zwischen den beiden Fotos.
Grönlands Ostküste: Hier endete die Schweizer Expedition von 1912. Spuren der Abenteurer sind hier bis heute zu entdecken.
Roderich Fick bei Paddelübungen: Das Kajak hatte er selbst gebaut und erntete damit einige Bewunderung bei den Inuit.
Eines der Grönland-Kajaks ist bis heute im Nachlass erhalten. Die Verkleidung besteht nicht aus Robbenleder wie bei den Inuit, sondern aus Amsterdamer Segeltuch.
Schweizerische Grönland-Expedition von 1912: Roderich Fick, Karl Gaule, Alfred de Quervain (Expeditionsleiter) und Hans Hoessly (von links).
Original-Skier von damals: Mit diesen Brettern ging es vor 100 Jahren über das arktische Eis. Die Schweizer Expedition war die Zweite, der eine Durchquerung Grönlands gelang - zuvor war dies im Jahr 1888 dem Norweger Fridtjof Nansen und seinen Mitstreitern gelungen.
Tasiilaq an der grönländischen Ostküste: Der Zielort der damaligen Expedition hat heute knapp 3000 Einwohner.
Und jede Menge Hunde: Sie werden bis heute als Zugtiere für Schlitten eingesetzt.
Gipfel des Ficks Bjerg: Bis heute ist die Erhebung nach dem Großvater des Autors von "Opas Eisberg" benannt.
Roderich Fick als 23-Jähriger: Auffällig ist, dass er auf Fotos nie lächelt.
Was war er für ein Mensch, als er damals in die Arktis aufbrach? Diese Frage stellte sich der Enkel, als er versuchte, mit Hilfe von Tagebuchaufzeichnungen die Erlebnisse von damals zu rekonstruieren.
Grönländischer Eisbärschädel als Souvenir: Im Nachlass des Großvaters finden sich einige Gegenstände, die an die Expedition erinnern.
Dieses Barometer wurde unterwegs verwendet und lieferte Informationen zur Eishöhe.
Einige Schlüsselmomente des Abenteuers hielt der Abenteurer auf Zeichnungen fest - hier ziehen die vier Teilnehmer einen Holzschlitten aus einem Wasserloch.
Eisberg in Grönland: Die Landschaft hat sich in den vergangenen hundert Jahren wenig verändert.
Damals war hier allerdings noch deutlich mehr weiß zu sehen - durch den Klimawandel schmilzt das Eis.