Stephan Orth in Grönland: Opas Eisberg - DER SPIEGEL
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Grönland 1912 Fundstücke einer historischen Expedition

Jahrzehntelang lag es ungelesen im Schrank: Ein unscheinbares Notizbuch berichtet von Abenteuern einer lebensgefährlichen Arktis-Expedition. Der Enkel des Verfassers beschließt, die historische Route nachzureisen - SPIEGEL ONLINE präsentiert einen exklusiven Auszug aus seinem Buch.
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Enkel und Opa in Grönland: Ziemlich genau 99 Jahre liegen zwischen den beiden Fotos.

Foto: Stephan Orth
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Grönlands Ostküste: Hier endete die Schweizer Expedition von 1912. Spuren der Abenteurer sind hier bis heute zu entdecken.

Foto: Stephan Orth
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Roderich Fick bei Paddelübungen: Das Kajak hatte er selbst gebaut und erntete damit einige Bewunderung bei den Inuit.

Foto: Stephan Orth
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Eines der Grönland-Kajaks ist bis heute im Nachlass erhalten. Die Verkleidung besteht nicht aus Robbenleder wie bei den Inuit, sondern aus Amsterdamer Segeltuch.

Foto: Stephan Orth
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Schweizerische Grönland-Expedition von 1912: Roderich Fick, Karl Gaule, Alfred de Quervain (Expeditionsleiter) und Hans Hoessly (von links).

Foto: Stephan Orth
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Original-Skier von damals: Mit diesen Brettern ging es vor 100 Jahren über das arktische Eis. Die Schweizer Expedition war die Zweite, der eine Durchquerung Grönlands gelang - zuvor war dies im Jahr 1888 dem Norweger Fridtjof Nansen und seinen Mitstreitern gelungen.

Foto: Stephan Orth
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Tasiilaq an der grönländischen Ostküste: Der Zielort der damaligen Expedition hat heute knapp 3000 Einwohner.

Foto: Stephan Orth
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Und jede Menge Hunde: Sie werden bis heute als Zugtiere für Schlitten eingesetzt.

Foto: Stephan Orth
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Gipfel des Ficks Bjerg: Bis heute ist die Erhebung nach dem Großvater des Autors von "Opas Eisberg" benannt.

Foto: Stephan Orth
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Roderich Fick als 23-Jähriger: Auffällig ist, dass er auf Fotos nie lächelt.

Foto: Stephan Orth
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Was war er für ein Mensch, als er damals in die Arktis aufbrach? Diese Frage stellte sich der Enkel, als er versuchte, mit Hilfe von Tagebuchaufzeichnungen die Erlebnisse von damals zu rekonstruieren.

Foto: Stephan Orth
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Grönländischer Eisbärschädel als Souvenir: Im Nachlass des Großvaters finden sich einige Gegenstände, die an die Expedition erinnern.

Foto: Stephan Orth
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Dieses Barometer wurde unterwegs verwendet und lieferte Informationen zur Eishöhe.

Foto: Stephan Orth
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Einige Schlüsselmomente des Abenteuers hielt der Abenteurer auf Zeichnungen fest - hier ziehen die vier Teilnehmer einen Holzschlitten aus einem Wasserloch.

Foto: Piper Verlag
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Eisberg in Grönland: Die Landschaft hat sich in den vergangenen hundert Jahren wenig verändert.

Foto: Stephan Orth
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Damals war hier allerdings noch deutlich mehr weiß zu sehen - durch den Klimawandel schmilzt das Eis.

Foto: Stephan Orth
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?