Stephen Hawking ist tot - DER SPIEGEL
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Stephen Hawking Genie und Popstar

Physikgenie Stephen Hawking wurde 76 Jahre alt - obwohl Ärzte ihm mit Mitte 20 seinen Tod prophezeiten. Trotz seiner Krankheit heiratete Hawking, bekam Kinder und revolutionierte die Physik. Stationen seines Lebens in Bildern.
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Brillanter Physiker und Popstar: Die Welt trauert um Stephen Hawking. Er starb im Alter von 76 Jahren. Wenn er einen Vortrag hielt, war der Saal voll - so wie hier bei einem Auftritt im Juni 2012 in Seattle.

Foto: Ted S. Warren / AP
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Hawking wurde am 8. Januar 1942 in Oxford geboren. Die ersten Jahre lebte Hawking in Highgate im Norden Londons. 1950 zog die Familie nach St. Albans, 30 Kilometer außerhalb von London. Hawking beschrieb sich selbst im Nachhinein als mittelmäßigen Schüler.

Foto: © Dylan Martinez / Reuters
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Hawking litt an der unheilbaren Muskel- und Nervenkrankheit ALS (Amyotrophe Lateralsklerose). Bereits seit Jahrzehnten war er fast völlig bewegungsunfähig, er saß im Rollstuhl. Schon seit Langem konnte er sich nur noch mühsam mit Hilfe eines Computers verständigen.

Foto: Lucas Jackson / REUTERS
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Trotz seiner Krankheit reiste Hawking um die Welt - und erlebte sogar Schwerelosigkeit. 2007 flog er bei einem Parabelflug mit. "Meiner Meinung nach sollten sich behinderte Menschen auf die Dinge konzentrieren, die ihnen möglich sind, statt solchen hinterherzutrauern, die ihnen nicht möglich sind", schrieb Hawking in seiner Autobiografie.

Foto: AP/ Zero Gravity
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Hawking war zweimal verheiratet, hier ist er nach der zweiten Trauung im Jahr 1995 mit Elaine Mason zu sehen. Sie war eine seiner Krankenschwestern. "Meine Ehe mit Elaine war leidenschaftlich und stürmisch", schrieb Hawking später.

Foto: © Russell Boyce / Reuters
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In einem Interview mit der Zeitschrift "New Scientist" sagte Hawking einmal auf die Frage, worüber er jeden Tag am meisten nachdenke: "Frauen. Sie sind ein komplettes Rätsel." Hier ist er 2005 mit Elaine in Spanien zu sehen.

Foto: Eloy Alonso/ REUTERS
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Kurz darauf, im Jahr 2006, ließ sich das Paar scheiden (diese Aufnahme entstand 2005 während der Frankfurter Buchmesse). Aus seiner ersten Ehe hatte Hawking drei Kinder.

Foto: ALEX GRIMM/ REUTERS
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Im Jahr 2009 verlieh der damalige US-Präsident Barack Obama dem Physiker die renommierte Medal of Freedom. Sie wird Persönlichkeiten verliehen, die einen bedeutenden Beitrag "für die Sicherheit oder das nationale Interesse der USA, den Weltfrieden und kulturelle oder andere bedeutsame öffentliche Belange" geleistet haben.

Foto: Jewel Samad / AFP
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Im Jahr 2008 traf Hawking Papst Benedikt XVI. im Vatikan. Ärzte hatten Hawking bereits vor etwa einem halben Jahrhundert vorausgesagt, dass er an der Muskelschwäche ALS sterben werde. Der Gedanke an den Tod habe ihn seit Langem begleitet, sagte Hawking. Angst habe er davor nicht.

Foto: ? Osservatore Romano / Reuters/ REUTERS
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Ebenfalls 2008 reiste Hawking auch nach Südafrika, dort traf er unter anderem Nelson Mandela. Ein Jenseits hielt der Physiker für ausgeschlossen. "Ich sehe das Gehirn als einen Computer an, der aufhört zu arbeiten, wenn seine Einzelteile nicht mehr funktionieren", sagte Hawking einst dem britischen "Guardian".

Foto: ? POOL New / Reuters/ REUTERS
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2014 kam der Film "Die Entdeckung der Unendlichkeit" in die Kinos, das Drehbuch basierte auf den Memoiren von Hawkings erster Ehefrau Jane. Die beiden waren von 1965 bis 1995 verheiratet. Die Hauptrollen im Film übernahmen Eddie Redmayne und Felicity Jones - hier sind sie mit Hawking bei der Premiere des Films in Großbritannien zu sehen.

Foto: JUSTIN TALLIS/ AFP
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In der populären TV-Serie "The Big Bang Theory" war Hawking mehrfach zu sehen. Jim Parsons spielt darin eine der Hauptrollen, den Nerd Sheldon. Und dessen Idol ist: Stephen Hawking.

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Hawking gehört zu den größten Wissenschaftlern aller Zeiten. Die Fachwelt schätzte Hawking wegen seiner Theorien zum Ursprung des Kosmos und zu Schwarzen Löchern. "Ich möchte das Universum ganz und gar verstehen", sagte er einmal. "Ich möchte wissen, warum es so ist, wie es ist, und warum es überhaupt existiert."

Foto: © Mike Hutchings / Reuters/ REUTERS
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?