Stephen Wolfram wertet Facebook-Daten aus - DER SPIEGEL
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Facebook-Daten Wer spricht wann über was?

Mehr als eine Million Menschen haben dem Physiker und Mathematiker Stephen Wolfram gestattet, die Technologie seines Unternehmens Wolfram Alpha auf ihre Facebook-Daten loszulassen. Die Ergebnisse sind teils banal, teils erhellend.
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Facebook-Beziehungscluster: Hier sind die digitalen Freundeskreise diverser Facebook-Nutzer dargestellt, die Wolfram Alpha Zugriff auf ihre Profile im Social Network gewährt haben. Gut zu erkennen ist, dass oft einzelne Freundeskreise untereinander, nicht aber miteinander zusammenhängen - Sportverein, Schule, Kollegen und so weiter.

Foto: Wolfram Research
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Bevölkerungsbewegungen: Die Facebook-Daten, die Analysten bei Wolfram Research ausgewertet haben, zeigen unter anderem, von welchem Land in welches andere die meisten Nutzer des Netzwerkes umziehen - basierend auf der Angabe des Geburtsorts und des gegenwärtigen Wohnorts. Die größten Pfeile zeigen in die USA, aber es gibt offenbar auch Zuzug von dort nach Deutschland. Sehr viele US-Einwanderer kommen der Grafik zufolge aus Indien und China - keine große Überraschung.

Foto: Wolfram Research
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Beziehungsstatus nach Altersgruppen: Junge Facebook-Nutzer sind häufiger Singles, ältere häufiger verheiratet.

Foto: Wolfram Research
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Facebook-Gesprächsthemen, aufgeteilt nach Geschlecht (rot = weiblich, blau = männlich) und aufgetragen gegen das Alter: Ältere Männer sprechen mehr über Politik und über Social Media vor allem die unter 20-Jährigen. Ein Gesprächsthema wird mit dem Alter immer populärer, geschlechtsunabhängig - das Wetter.

Foto: Wolfram Research
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Wortwolken: Die Abbildung zeigt einen kleinen Auszug der Begriffe, die von der Software benutzt werden, um Gespräche über bestimmte Themenfelder zu identifizieren. Wer "movie" sagt, spricht wohl über Filme, wer "sick" oder "hospital" sagt, vermutlich über das Thema Gesundheit.

Foto: Wolfram Research
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?