Sternsingen Land der kleinen Könige
Kleine Könige: Als Sternsinger verkleidete Kinder ziehen in München von der Frauenkirche durch die Altstadt zum Marienplatz. Bei der Aktion Sternsingen oder Dreikönigssingen gehen Sternsingerinnen und Sternsinger in ganz Deutschland von Haus zu Haus, sprechen den Menschen den Segen Gottes zu und sammeln Geld für notleidende Kinder in aller Welt.
König auf Eis: Ein Sternsinger läuft auf der Eisbahn vor der Sankt Hedwig Kathedrale in Berlin Schlittschuh. Jedes Jahr zwischen Weihnachten und dem 6. Januar laufen Kinder verkleidet als die drei heiligen Könige von Haus zu Haus und sammeln Spenden für Kinderhilfsprojekte.
Kanzlerin und Königinnen: Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) steht zwischen Sternsingern im Bundeskanzleramt in Berlin. Beim traditionellen Empfang besuchen Sternsingergruppen aus allen 27 Bistümern der Republik die Bundeskanzlerin.
Königliche Pause: Kinder haben sich in einer Schule in Regensburg in Bayern anlässlich der diözesanen Eröffnung der 50. Aktion Dreikönigssingen als Sternsinger verkleidet und warten auf den Beginn ihres Zuges durch die Regensburger Altstadt. Die etwa 1500 Sternsinger ziehen durch die Regensburger Innenstadt zum Hohen Dom Sankt Peter. Beim Dreikönigssingen gehen Sternsingerinnen und Sternsinger in ganz Deutschland von Haus zu Haus, sprechen den Menschen den Segen Gottes zu und sammeln Geld für notleidende Kinder in aller Welt.
Lippenstift für den König: Kinder bereiten sich aufgeregt auf ihren Auftritt als heilige drei Könige beim jährlichen Sternsingen vor.
Bethlehem in Bayern: Die drei heiligen Könige zogen einst nach Bethlehem, um dem neugeborenen Jesus Geschenke zu bringen. Heute ziehen als diese Könige verkleidete Kinder jährlich zwischen Weihnachten und dem 6. Januar durch die Straßen und sammeln Spenden für Kinderhilfsprojekte.
Ein Kamel für Beckstein: Eine Delegation der Sternsinger aus dem Bistum Passau zu Besuch bei Bayerns Ministerpräsident Günther Beckstein (M.) in der Staatskanzlei in München (Oberbayern). Sie erhielten eine Spende.
Sterne für Stoiber: Der ehemalige bayerische Ministerpräsident Edmund Stoiber (CSU, M.) empfängt in der Staatskanzlei in München Sternsinger aus dem Bistum Regensburg. Politiker zeigen sich immer gern mit den als heilige Könige verkleideten Kindern, die in der Zeit zwischen Weihnachten und dem 6. Januar Geld für weltweite Hilfsprojekte sammeln.
Königliches Sammeln: Fröhlich winken als heilige Könige verkleidete Kinder aus ganz Deutschland, die sich zum jährlichen Sternsingen versammelt haben.
Kleinste Könige: Aufgeregt versammeln sich als Heilige Könige verkleidete Kinder zum jährlichen Sternsingen im Kölner Dom. Seit 1959 haben sie fast 400 Millionen Euro an Spenden für weltweite Hilfsprojekte gesammelt.
Plastikkönige: Die drei heiligen Könige für Zuhause - in der Playmobil-Version.
Sternsinger in Böhmen: Verkleidete Kinder singen und sagen fromme Verse auf, um Spenden zu sammeln. Das Sternsingen ist eine heute noch lebendige Tradition, die bis ins 16. Jahrhundert zurückverfolgt werden kann. Holzstich nach einer Zeichnung von Franz Bohumir Zvérina.
Sternsinger-Segen: Nach dem ihrem Besuch schreiben die drei Heiligen Drei Könige ihren Segen an die Tür. Das "C+M+B" steht dabei allerdings nicht für die Namen der Könige - Caspar, Melchior und Balthasar - sondern für "Christus Mansionem Benedicat" (Christus segne dieses Haus). Das scheint dieser Mann nicht gewusst zu haben, da er mit K angefangen hat - wohl für Kaspar.
Sternsinger: Drei Jungen, verkleidet als die drei heiligen Könige, beim Sternsingen auf einer Postkarte von 1940. In dem Kriegsjahr scheint es für die drei nicht für eine dritte Krone gereicht zu haben.
Turmsingen in der Weihnachtszeit: Die Tradition des Sternsingens kann bis in das 16. Jahrhundert zurückverfolgt werden. Lithografie nach einer Zeichnung von Adrian Ludwig Richter.
Lustige Reime: Zeitweilig drohte das Sternsingen ins Komische umzuschlagen, als ab dem 18. Jahrhundert dabei keine frommen Lieder und Verse aufgesagt wurden, sondern freche Sprüche in Psalmform. Daran hat sich wohl der Zeichner erinnert. "Die heilgen 3 König mit ihrem Stern, Sie essen, sie trinken, u bezahlen nicht gern."
Drei-König-Singen: Nicht immer waren es nur Kinder, die zum Sternsingen loszogen. Hier drei Männer um 1936 beim Sternsingen im Bayerischen Wald.
Sternsinger in der Bauernstube: Der Holzstich von Schweigel nach einer Zeichnung von Alois Gabl zeigt den Besuch dreier Sternsinger bei einer Bauernfamilie.
Sternsinger-Umzug: Holzstich nach einer Zeichnung von W. Grote - die Heiligen drei Könige beim Sternsingen und der Dorfgendarm.
Sternsinger bitten um Gaben: Bereits im 19. Jahrhundert sammelten als die heiligen drei Könige verkleidete Kinder Spenden beim Sternsingen. Hier auf einem Holzstich nach einer Zeichnung von Georg Hahn.
Kleine Sternsinger: Dieser Holzstich nach einer Zeichnung von Johannes Raphael Wehle zeigt drei kleine Sternsinger im Schnee.
Hilfe für Nigeria: Seit 1959 sammeln Sternsinger Geld für das Kindermissionswerk, das damit Hilfsprojekte in aller Welt unterstützt. Hier ein Aktionsplakat von 1970, mit dem Beispielland Nigeria, in dem gerade ein blutiger Bürgerkrieg zuende gegangen war. Die Spenden gehen jedoch nicht nur an das Beispielland, sondern auch an andere Hilfsprojekte weltweit.
Dreikönigssingen: Ein Aktionsplakat des Kindermissionswerk für das Sternsingen 1975. Die Formel auf dem Plakat ist die Jahreszahl gemischt mit dem Segen, den die Kinder an die Haustüren schreiben. "C+M+B" steht dabei nicht für die Namen der Könige Caspar, Melchior und Balthasar, sondern für "Christus mansionem benedicat" ("christus segne dieses Haus").
Aktionsplakat zum Dreikönigssingen: Unter dem Motto "Hilfe zur Selbsthilfe" sammelten die Sternsinger 1978 Geld für benachteiligte Kinder in aller Welt.
Kinder helfen Kindern: Seit 1959 sammeln als die heiligen Könige aus der Bibel verkleidete Kinder für das Kindermissionswerk Spenden für weltweite Hilfsprojekte. Die Tradition des Stern- oder Dreikönigssingens geht allerdings auf einen Brauch aus dem 16. Jahrhundert zurück.
Hilfe für Amani: Beim Sternsingen 1983 sammelten die Kinder Geld für weltweite Hilfsprojekte. Als Beispiel für das Aktionsplakat wurde das Amani-Kinderdorf in Ostafrika genommen.
Hilfe für die Philippinien: Das Beispielland für das Sternsingen von 1986 waren die Philippinen. Seit 1959 sind schon fast 400 Millionen Euro zusammengekommen, mit denen Kinderhilfsprojekte in aller Welt unterstützt wurden.
Eine Arche Noah für Sri Lanka: Beim Sternsingen 1989 sammelten als heilige drei Könige verkleidete Kinder Spenden für Kinderhilfsprojekte weltweit. Das Beispielland in dem Jahr war Sri Lanka. "Nangurama" von dem Aktionsplakat kann mit "Arche Noah" übersetzt werden.
Sternsingen: Kinder die sich als die drei heiligen Könige verkleiden sammeln jedes Jahr Spenden für Hilfsprojekte. Im Jahr 1991 war das Beispielland Papua Neuguinea. Die Erlöse gehen jedoch nicht nur in das jeweilige Beispielland, sondern fließen in Projekte rund um die Welt.
Weihrauch, Myrrhe und Wasser: Beim jährliche Sternsingen sammeln Kinder, die sich als die drei heiligen Könige verkleidet haben, Spenden für Hilfsprojekte. Das Ziel ist auch, dass sie etwas über die Lebenssituation Gleichaltriger lernen und dass der Einsatz für eine gerechte Welt Spaß machen kann. Beispielland 1993 war Nigeria.
Brot für Kinder: Die drei heiligen Könige bringen in der Weihnachtsgeschichte Geschenke für den gerade geborenen Jesus. Heute gehen Kinder, die sich wie sie verkleiden jedes jahr zwischen Weihnachten und dem 6. Januar auf die Straße und sammeln Spenden für weltweite Kinderhilfsprojekte. Das Beispielland im Jahr 2000 war Mexiko.
Hilfe für Thailand: Für das Sternsingen, bei dem jährlich Spenden für Kinderhilfsprojekte gesammelt werden, wird ein Land als Beispiel für das Aktionsplakat ausgewählt. Im Jahr 2005 war das Thailand.
Gesegnete Sterne: Weihbischof Dr. Ulrich Neymeyr mit Sternsingern bei der 23. Oberhessischen Sternsingeraussendung.
Der jüngste Sternsinger: Das Foto entstand auf der 23. Oberhessischen Sternsingeraussendung in Alsfeld.