Steuerabkommen "Nachverhandeln? Niemals!"
In Deutschland steht das Steuerabkommen mit der Schweiz vor dem Scheitern, die Schweizer lehnen eine Neuverhandlung ab: Eine Mehrheit unterstützt zwar das ausgehandelte Abkommen, doch sie findet auch: Man sei den Deutschen schon weit genug entgegengekommen.
Zürich: Voraussichtlich stimmen die Schweizer am 26. November über das Steuerabkommen ab.
Foto: ARND WIEGMANN/ REUTERS
Da war noch alles gut: Die Schweizer Finanzministerin Eveline Widmer-Schlumpf und Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble tauschen im September 2011 die Unterlagen zum Steuerabkommen aus.
Foto: dapd
Rudolf Strahm, sozialdemokratisches Schweizer Urgestein, sieht das Bankgeheimnis als Teil des kollektiven eidgenössischen Gencodes.
Rudi Noeser (links), Schweizer FDP-Abgeordneter, gehört zur Mehrheit der Schweizer, die Nachverhandlungen beim Steuerabkommen strikt ablehnen.
Foto: ? Ruben Sprich / Reuters/ REUTERS
Dem Schweizer JUSO-Chef und SP-Abgeordneten Cedric Wermuth geht das Abkommen hingegen nicht weit genug. Doch damit vertritt er in seinem Land eine Außenseiterposition.
Foto: ? Pascal Lauener / Reuters/ REUTERS
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?