Stipendienprogramm: Im Bundesrat ausgebremst - DER SPIEGEL
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Stipendienprogramm Im Bundesrat ausgebremst

Das nationale Stipendienprogramm der schwarz-gelben Bundesregierung ist im Bundesrat vorerst gescheitert. Im Finanzausschuss lehnten 15 von 16 Ländern das Gesetz ab - auch Nordrhein-Westfalen, wo die Idee erdacht wurde. Was aus der geplanten Bafög-Erhöhung wird, ist noch offen.
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Goldesel gesucht: Im Bundesrat formiert sich deutlicher Widerstand gegen das Nationale Stipendienprogramm der Bundesregierung. Vor allem die Finanzminister lehnen den Plan ab. mehr...

Foto: Louise Heymans
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Die Protagonisten: Bundesbildungsministerin Annette Schavan (CDU) ist für die Idee von vielen zusätzlichen Stipendien...

Foto: ddp
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...die Andreas Pinkwart, noch Wissenschaftsminister in Nordrhein-Westfalen, unters Studentenvolk bringen will.

Foto: ? Ralph Orlowski / Reuters/ REUTERS
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Wie die Bafög-Erhöhung muss auch das Stipendienprogramm vom Bundesrat genehmigt werden - und fast alle Länder wollen dafür kein zusätzliches Geld ausgeben.

Foto: A3634 Friso Gentsch/ dpa
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Wer braucht das Geld am meisten? Das Bafög soll lediglich um zwei Prozent steigen, das Stipendienprogramm kann teuer werden - sofern es tatsächlich umgesetzt wird.

Foto: ddp
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Und wer kriegt eigentlich Stipendien? Die Grafik zeigt, dass das Bildungsbürgertum die Nase vorn hat.

Foto: DER SPIEGEL
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Yvonne Ploetz (die Linke) hielt Mitte Juni ihre erste Rede im Bundestag. Die 24-Jährige studiert Politik und ist seit 2006 Stipendiatin der Rosa-Luxemburg-Stiftung. Die Bafög-Steigerung hält sie für zu gering. Das Stipendienprogramm lehnt die Linke, wie auch SPD und Grüne, ab.

Foto: ddp
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"Das unsoziale Stipendienprogramm ist stehend k.o.", sagte auch Nicole Gohlke, hochschulpolitische Sprecherin der Linke-Fraktion. "Damit das Geld da ankommt, wo es benötigt wird, sollten die Mittel des Stipendienprogramms für eine deutlichere Bafög-Erhöhung verwendet werden."

Foto: DIE LINKE
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