Stonehenge Archäologen entdecken riesiges Vorläufer-Monument
Stonehenge war kein einsamer Steinkreis in der Landschaft. Schon lange bevor das bekannte Denkmal errichtet wurde, schufen die Menschen in der Ebene von Salisbury mit riesigen Steinen beeindruckende Monumente.
Umgebung von Stonehenge: Die Forscher nutzten für ihre Untersuchungen Bodenradar und Magnetometer. Mit den Daten konnten sie 3D-Bilder unterirdischer Gebäude und Anlagen anfertigen.
Die neueste Entdeckung: Unter dem Wall der drei Kilometer von Stonehenge entfernten steinzeitlichen Anlage von Durrington Walls standen einst mindestens 200 bis zu 4,5 Meter hohe Steine.
Sommersonnenwende: Jedes Jahr versammeln sich Tausende Menschen Ende Juni an den Steinen. Manche der Anwesenden bezeichnen sich selbst als Druiden.
Trecker statt Schaufel: Gegraben wurde bei den neuen Untersuchungen nicht. "Viele der Steine sind noch dort, wenn auch umgefallen", berichtet Wolfgang Neubauer, Direktor des Ludwig Boltzmann Instituts (LBI) für Archäologische Prospektion und Virtuelle Archäologie in Wien. Ursprünglich müssen es bis zu 200 gewesen sein.
Dramatischer Himmel über dem Steinkreis: Stonehenge gehört seit 1986 zum Weltkulturerbe der Unesco. Wozu das Bauwerk einst diente, wissen Forscher bis heute nicht genau.
Mythos Stonehenge: Die Steine sind so ausgerichtet, dass am Mittsommertag die Sonne genau über dem sogenannten Fersenstein (Heel Stone 5) aufgeht.