Stopp der Dakota-Pipeline: Das kurze Glück der Sioux (Fotos) - DER SPIEGEL
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Stopp der Dakota-Pipeline Große Freude - wenigstens kurz

Monatelange Proteste führten zum Ziel: Der Bau einer umstrittenen Ölpipeline durch ein Sioux-Reservat in North Dakota wurde gestoppt. Doch der Erfolg trügt - der designierte US-Präsident Donald Trump dürfte die Entscheidung revidieren.
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Die umstrittene Ölpipeline im US-Bundesstaat North Dakota wird vorerst nicht weiter gebaut. Als sich die Nachricht verbreitet, brechen Ureinwohner und Aktivisten am Standing-Rock-Sioux-Reservat in Begeisterung aus.

Foto: Scott Olson / AFP
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Die US-Regierung teilte in der Nacht zu Montag mit, statt des Verlaufs entlang eines Indianerreservats sollten alternative Routen für die Pipeline geprüft werden. Das ist ein großer Sieg für Tausende Ureinwohner und Umweltschützer - dementsprechend wurde gefeiert.

Foto: Scott Olson / AFP
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Am Wochenende hatten sich rund 2000 Veteranen den Protesten gegen den Bau der Pipeline angeschlossen. Sie wollten das Camp ausbauen, den Demonstranten eine Pause ermöglichen. An diesem Montag hätten sie das Camp verlassen müssen.

Foto: Jim Watson / AFP
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Das Standing-Rock-Reservat der Sioux liegt hoch im Norden der USA und ganz am Rande der dort geplanten Pipeline. Sie ist fertig - bis auf das Stück, das unter dem Lake Oahe entlangführen soll.

Foto: Jim Watson / AFP
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Auf den überraschenden Stopp gab es von den Betreibern der Pipeline zunächst keine Reaktion. Anders von den Gegnern: Dave Archambault II, Chef des Stammes der Standing Rock Sioux, erklärte, sein Stamm und alle Indianer würden der Regierung von Präsident Barack Obama auf ewig dankbar sein. Der Lauf der Geschichte sei korrigiert worden.

Foto: Scott Olson / AFP
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Rund 300 Stämme hatten sich den Protesten vor Ort angeschlossen. Auf der Facebook-Seite des Reservats werteten sie allein diesen seltenen Zusammenschluss als einen großen Sieg - und den Baustopp erst recht.

Foto: Lucas Jackson / REUTERS
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Für die Ureinwohner und die Aktivisten dürfte die Freude über den Sieg aber nicht allzu lange andauern. Der designierte US-Präsident Donald Trump hatte erst vergangene Woche bekräftigt, er unterstütze die Fertigstellung des Projekts. Er wird am 20. Januar die Amtsgeschäfte von Barack Obama übernehmen.

Foto: David Goldman / AP
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