Sturm "Harvey" Der Pegel sinkt, die Kosten steigen
"Harvey" gilt schon jetzt als teuerste Naturkatastrophe in der US-Geschichte. In Houston beginnen die Aufräumarbeiten, doch das öffentliche Leben steht noch still.
Die Infrastruktur in vielen Orten von Texas ist lahmgelegt: In einigen Orten sind immer noch Menschen in ihren Häusern gefangen, anderswo beginnen die Aufräumarbeiten.
In Houston beruhigt sich die Lage nach den starken Überschwemmungen nach und nach. In Teilen der Stadt können Einwohner wieder zurück zu ihren Häusern.
Die ersten Anwohner kehren nun in ihre Häuser zurück und retten, was zu retten ist.
Im Westen von Houston werden hingegen noch immer Menschen aus ihren überfluteten Häusern evakuiert.
Auch wenn das Wasser langsam abfließt und der Sturm in Richtung Louisiana weiterzieht, halten in Teilen Houstons die Überschwemmungen noch an.
Viele US-Stars haben bereits große Geldsummen gespendet, um den Opfern des Sturms zu helfen. Vor allem aber wird es wichtig sein, dass die Hilfs- und Wiederaufbaugelder des Bundes schnell fließen. Das hat US-Präsident Donald Trump versprochen.
Die Wiederaufbauarbeiten würden lange dauern und frustrierend sein, sagte Brock Long, der Leiter der US-Katastrophenbehörde Fema.
Die Hilfsbereitschaft sei riesig, sagen Anwohner. Freiwillige Helfer vor Ort unterstützen die Betroffenen - unter anderem mit großen Mengen an Kleiderspenden.
Neben den Aufräumarbeiten geht es für die Einwohner Houstons auch darum, die eigenen Vorräte wieder aufzufüllen. Viele Supermärkte rationieren die Einkaufsmengen für Brot und Wasser.