"Stranger Things" Tor zu einer anderen Dimension
In der neuen Netflix-Serie "Stranger Things" spielt Winona Ryder die Hauptrolle. Endlich die Chance zum wohlverdienten Comeback?
Die Geschichte dreht sich um einen Jungen, der spurlos verschwindet und eine geheimnisvolle Macht, die eine US-Kleinstadt heimsucht.
Schnell wird klar, dass der militärisch-industrielle Komplex - vertreten durch den sinistren Dr. Brenner (Matthew Modine) - seine Finger im Spiel hat.
Ein telekinetisch begabtes Mädchen (Millie Bobby Brown) mit kurz geschorenen Haaren taucht im Ort auf.
Ist der verschwundene Junge tot - oder versteckt er sich vor der fremden Macht?
Der Kleinstadt-Sheriff (David Harbour) darf, ungewöhnlich im Horrorgenre, eine Heldenrolle spielen, wird aber von einer schmerzhaften Vergangenheit gepeinigt.
Die letzten beiden Folgen ziehen in Sachen Horror merklich an, insgesamt muss man sich aber wenig fürchten.
Über weite Strecken wirkt "Stranger Things" wie eine Hommage an die Achtzigerjahre und an die Klassiker von Stephen King und Steven Spielberg.
Helden sind die Außenseiter, es sind die Nerds, deren Cliquen den Inbegriff von Freundschaft und Solidarität bilden.