Straße von Bonifacio Glück der Nebensaison
Per Autofähre über die Straße von Bonifacio: Zwischen Korsika und Sardinien liegt ein 80.000 Hektar großes Meeresreservat. 2011 wurde die Meerenge von der Internationalen Seeschifffahrtsorganisation der Vereinten Nationen als besonders gefährdetes Meeresgebiet anerkannt.
Bonifacio: Wo in der Meeresenge Frankreich - pardon, Korsika - beginnt und wo Italien - scusi, Sardinien - aufhört, das wissen wohl nur wenige.
Bonifacio auf Korsika liegt auf einem Kalksteinplateau hoch über dem Meer. Hier in der Nähe strandete vor Kurzem ein Frachter - allerdings lief wohl kein Öl in das Meeresschutzgebiet aus.
Lavezzi-Archipel: Die Inselgruppe vor Korsika besteht aus etwa Hundert Inselchen und Felsriffen. Für Segler und Motorbootfahrer ein tolles Revier - und zur Hauptsaison entsprechend voll.
Île Ratino: Nur wenige der Inseln dürfen betreten werden - hier leben viele seltene Tiere, über und unter Wasser.
Île Lavezzo: Auf dem Archipel liegt Frankreichs südlichster Punkt. Den Delfinen und Korallenmöwen sind Grenzen allerdings egal - wie auch den Urlaubern.
La Maddalena: Die Hauptinsel des Maddalena-Archipels ist eine von 62 Inseln, die zur sardischen Region Gallura gehören.
Blick auf den La-Maddalena-Archipel: Viele Galluresen ziehen weg, außer im Tourismus gibt es an der Nordspitze Sardiniens nicht viele Arbeitsplätze.
Im Chill-Modus: Jacopo Andelmi zeigt Touristen den La-Maddalena-Nationalpark - die italienische Seite des Meeresschutzgebietes.
Isola Razzoli: In der Hochsaison liegt hier Boot an Boot, im September und Oktober nur vergleichsweise wenige. Zum Baden ist das Wasser immer noch warm genug.
Cala Soraya auf der Isola Spargi: Die persische Prinzessin habe hier so gern gebadet, sagt Andelmi. Auf die Inseln zwischen Sardinien und Korsika zieht es auch viele Promis.