Straßenfußball - DER SPIEGEL
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Straßenfußball Die wahre Schule des Ballgefühls

Lederpille, Kreidestriche und alte Schuhe: Kicken kann so einfach sein. Die größten Fußballstars haben ihre Kunst nicht in teuren Internaten, sondern auf der Straße erlernt. einestages zeigt die besten Kickerbilder von Görlitz bis Gaza.
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Scharfer Schuss: Ein US-Soldat im Irak kickt mit seinen schweren Stiefeln diesen jungen Bagdader Straßenfußballern das Spielgerät zurück.

Foto: MURAD SEZER/ AP
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Einmal tief pusten, bitte: Die Fußbälle der frühen Straßenkicker waren aus dickem Leder und mussten mit dem Mund aufgeblasen werden.

Foto: Getty Images
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"Fußball kann so einfach sein": Kein Satz aus dem WM-Studio, sondern von der Straße. Spielen konnte man schließlich immer schon auf Kopfsteinpflaster, Tore auch aus Kreide machen.

Foto: Getty Images
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"Und zieh´ Dir die alten Klamotten an!" : Den klassischen Rat an jeden Straßenfußballer hat dieser junge Kicker im England der 40er Jahre beherzigt.

Foto: Getty Images
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"So hab´ ich auch mal angefangen, Jungs!": Wilf Mannion, Mittelfeldstar des FC Middlesbrough, macht den jungen Straßenfußballern seiner Stadt Hoffnung.

Foto: Getty Images
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Schicksal eines Straßenfußballers: "Den bekommst Du nicht zurück!" - ein klassischer Satz für Straßenkicker jeder Generation.

Foto: Getty Images
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"Immer werde ich als letzter gewählt!": Auch das ein Schicksal, das fast jeder Straßenfußballer kennt.

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Früh übt sich: Bobby Robson, zum Zeitpunkt dieser Aufnahme noch Spieler des FC Fulham, wurde später einer der besten Fußballtrainer der Welt.

Foto: Getty Images
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Im Trüben kicken: Das gegnerische Tor ist kaum zu sehen, aber Hauptsache das eigene bleibt sauber.

Foto: Getty Images
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Ablenkung auf der Straße: Manchester-United-Star Bobby Charlton kickt mit Nachbarjungs. Nur wenige Tage zuvor hatte er den Flugzeugabsturz von München knapp überlebt, der acht seiner Mannschaftskameraden das Leben kostete.

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Knappe Mittel: Die wichtigste Voraussetzung für guten Straßenfußball war im Europa der 50er Jahre noch erfüllt.

Foto: Getty Images
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Ball aus Lumpen: Als die Armut auswanderte, ging der Straßenfußball mit. Zum Beispiel ins Flüchtlingslager Gitega in Zentral-Burundi, wo Fußball die einzige Ablenkung ist.

Foto: AP
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Straßenfußball ist auch Mädchensache: Afghanische Kickerinnen spielen auf dem Gelände der US-Botschaft in Kabul.

Foto: AP
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Asphaltkick: Ein junger irakischer Straßenfußballer nutzte das am Vortag der Parlamentswahlen 2005 verhängte allgemeine Verkehrsverbot bestmöglich.

Foto: AP
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Straßenkick im Schwimmbecken: Afghanische Kinder kicken in einem beschädigten Bassin in Kabul.

Foto: AP
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Außenlinie unnötig: Palästinensische Staubplatzkicker spielen in einem Vorort von Jerusalem vor der von Israel errichteten Mauer, die das Westjordanland umschließt.

Foto: KEVIN FRAYER/ AP
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Straßenfußball als Strandfußball: Am Vortag des Weltmeisterschaftsfinales Frankreich-Brasilien 1998 übt ein neuer Star aus dem Mutterland des Straßenfußballs das Hakenschlagen im tiefen Sand der Copacabana.

Foto: AP
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24 gegen 24: Zwei beinamputierte Überlebende des Bürgerkriegs kämpfen auf einem Staubplatz in Sierra Leone um den Ball.

Foto: DPA
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Kick im Kriegsgebiet: Tschetschenische Straßenfußballer spielen "Ball hochhalten" vor einem zerstörten Panzer südlich von Grosny.

Foto: AP
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Koreanische Kicker: Junge Nachwuchsmönche des buddhistischen Chogye-Ordens in Süd-Korea nutzen eine Meditationspause zum Fußballspielen.

Foto: AP
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?