Strauss-Kahn: Der unerwünschte Nachbar - DER SPIEGEL
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Strauss-Kahn Der unerwünschte Nachbar

Es gibt offenbar neue Beweise im Fall Dominique Strauss-Kahn: Sie sollen belegen, dass es tatsächlich zum Sex zwischen dem Ex-IWF-Chef und einer Hotelangestellten kam. Der Beschuldigte wehrt sich vehement gegen die Vorwürfe.
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Vehemente Zurückweisung der Anschuldigungen: "Ich bestreite in der am stärksten möglichen Form die Anschuldigungen, denen ich mich jetzt gegenübersehe. Ich bin zuversichtlich, dass die Wahrheit ans Licht kommen wird und ich entlastet werde", schreibt Dominique Strauss-Kahn in einem Brief. Doch das auf dem Kleid des mutmaßlich von ihm angegriffenen Zimmermädchens gefundene Sperma stammt laut mehreren Medienberichten tatsächlich von dem früheren Währungsfonds-Chef.

Foto: Richard Drew/ AP
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"Nicht vor meiner Haustür": Anwohner in Manhattan haben wenig Lust darauf, den ehemaligen IWF-Chef Dominique Strauss-Kahn zum Nachbarn zu haben. Strauss-Kahn war auf Kaution freigekommen und steht in New York unter Hausarrest. Nur in welchem Haus, war am Freitag die Frage.

Foto: Daniel BARRY/ AFP
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"Goldener Käfig": "Bristol Plaza" heißt der luxuriöse Wolkenkratzer auf der Upper East Side. Hier hatte Anne Sinclair, Strauss-Kahns Ehefrau, bereits eine Wohnung angemietet, für angeblich 14.000 Dollar im Monat.

Foto: Tina Fineberg/ AP
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Komfortables Wohnen: Die glitzernde Lobby des "Bristol Plaza" ist stets mit frischen Blumen bestückt. Auf dem Dach lockt ein Swimming Pool. Die meisten Wohnungen haben Fernblick über Manhattan und Badezimmer aus Carrara-Marmor.

Foto: MIKE SEGAR/ REUTERS
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Medienrummel: Die Adresse sickerte durch, noch bevor Strauss-Kahn ins "Bristol Plaza" einzog. Es versammelten sich unzählige Reporter vor dem Gebäude, manche versuchten gar hineinzukommen. Die Bewohner beschwerten sich, schließlich wurde der Mietvertrag mit Strauss-Kahn gekündigt.

Foto: Andrew Gombert/ dpa
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In Fesseln frei: Strauss-Kahn war auf Kaution freigekommen. Die Auflagen: Er muss eine Million Dollar in bar und eine Bürgschaft von weiteren fünf Millionen hinterlegen, sich rund um die Uhr bewachen lassen, per elektronischer Fessel und von einem Bodyguard vor der Tür.

Foto: Richard Drew/ AP
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Neues Domizil, neuer Rummel: Strauss-Kahn zog schließlich in eine Wohnung des Konzerns Stroz Friedberg, der für seine Bewachung zuständig ist. Auch diese Adresse sickerte durch, Menschen kamen zum Gebäude 71 Broadway.

Foto: Daniel BARRY/ AFP
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Fangfrage: Eine Frau kommt aus dem Gebäude in Lower Manhattan und wird prompt von Reportern gefragt.

Foto: DON EMMERT/ AFP
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Ungewollter Laufsteg: Gemma Harding, von Beruf Model, verlässt das Haus, in dem Strauss-Kahn unter Hausarrest wohnt. "Ich finde das ein wenig beängstigend", sagte sie Reportern auf die Frage, wie sie es finde, mit Strauss-Kahn in einem Haus zu wohnen.

Foto: DON EMMERT/ AFP
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